Team Deutschland-Achter bei Sondervorführung von „Adams Acht“
Film erzählt, wie der Mythos vom Deutschland-Achter entstand. Olaf Roggensack: „Packend und spannend.“Ein neuer Film widmet sich dem Mythos Deutschland-Achter: „Adams Acht“ kommt am 17. September 2026 in die Kinos. Auf Einladung des Majestic Filmverleihs konnten Athleten, Betreuer und Ehemalige des Team Deutschland-Achter, Offizielle des Deutschen Ruderverbandes und weitere Persönlichkeiten aus der Welt des Rudersports im CineStar Dortmund einer exklusiven Sondervorführung beiwohnen. Nach 120 Minuten zeigte sich die Begeisterung über den Film nicht nur im Applaus – auch das eine oder andere Tränchen wurde verdrückt.
In Ratzeburg formte Karl Adam mit unbeirrbarer Entschlossenheit und visionären Methoden Ende der 1950er-Jahre den Achter, der 1960 überraschend Olympiagold in Rom gewann und damit nicht nur den Mythos Deutschland-Achter, sondern eine ganze Ära prägte. Der Film „Adams Acht“ unter der Regie von Hannu Salonen erzählt die Geschichte des Trainers und seiner Sportler auf mitreißende Weise. Bei der Produktion wurden über 30 Ruderer einbezogen, auf der Leinwand ist das zu spüren. Selbst das Originalboot von 1959, in dem der Deutschland-Achter Europameister wurde, ist zu sehen. Darüber hinaus wurde ein u. a. mit Oliver Masucci, Felix Kammerer, Leonard Kunz und Svenja Jung prominent besetztes Schauspielensemble gewonnen.
Der Einladung zur Sondervorführung folgten zahlreiche Persönlichkeiten aus der Welt des Rudersports. Neben den aktuellen Athleten aus dem Team Deutschland-Achter und Nachwuchssportlern waren auch Ehemalige wie der zweifache Olympiagold-Trainer Ralf Holtmeyer oder Welt- und Europameister Christopher Reinhardt vor Ort. Zu den Gästen zählte auch Jürgen Hecht, Achter-Weltmeister 1989 und 1993, der begeistert resümierte: „Der Film hat mich berührt, der beste Ruderfilm den ich kenne.“ Damit teilte er die Meinung vieler Anwesender, wie Jakob Schneider, mehrfacher Weltmeister und Olympia-Silber-Gewinner von Tokio: „Aus Ruderersicht war das ziemlich realistisch. Mir hat der Film richtig Spaß gemacht. Es war dann auch sehr schön zu erfahren, in welche Tradition man sich da als Achterruderer einordnet und dazu jetzt noch Bilder zu haben.“
Auch die aktuelle Crew aus dem Deutschland-Achter fand lobende Worte. „Es war ein packender Film mit einer spannenden Geschichte“, fand Olaf Roggensack. Schlagmann Sönke Kruse genoss den Abend ebenfalls: „Als Ruderfan bin ich natürlich immer begeistert von solchen Projekten und ich fand die Darstellung sehr schön – das sind einfach Geschichten, die nur der Sport schreibt.“ Und Mattes Schönherr nimmt aus dem Film sogar etwas für die kommenden Aufgaben mit: „Es ist schön, dass das Rudern so gut abgebildet wurde, dass wir uns gut widergespiegelt fühlen. Es war rundum ein total cooler Film, der ein Stück weit auch selbst Motivation gibt.“
Am 17. September startet „Adams Acht“ bundesweit in den Kinos.
10.06.2026 | von Felix Kannengießer
Eindrücke von der Sondervorführung im CineStar Dortmund und das Filmplakat.
Termine & Ergebnisse
Saison 2025/2026:
26.-28.06.2026: Weltcup in Luzern (Schweiz)
06.-24.07.2026: Trainingslager in Ratzeburg
25./26.07.2026: The Finals in Hannover
31.07.-02.08.2026: Europameisterschaften in Varese (Italien)
04.-15.08.2026: Trainingslager in Ratzeburg
24.-30.08.2026: Weltmeisterschaften in Amsterdam (Niederlande)
04.-06.09.2026: SH Netz Cup in Rendsburg
Unser weiterer Weg nach LA2028:
Weltmeisterschaften 2027 in Luzern (Schweiz)
Olympische Spiele 2028 in Los Angeles (USA, 14.-30. Juli 2028)
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