Deutscher Studenten-Achter holt WM-Silber

Die Sportler sammelten viele weitere Eindrücke bei der Hochschul-WM in Rotterdam. Der Zweier musste das Finale wegen einer Zeitplanverschiebung absagen.

Der deutsche Studenten-Achter mit einigen Sportlern vom Stützpunkt Dortmund kehrt mit Silber von den World University Games in Rotterdam zurück. Die deutsche Crew hat starke Rennen abgeliefert und alles gegeben, hätte sich dafür aber lieber mit Gold belohnt.

„Nach dem Rennen hat sich Italien mehr über Bronze gefreut als wir über Silber. Mit etwas Abstand konnten wir uns dann aber auch freuen“, sagt Kaspar Virnekäs, für den es besonders unglücklich lief. Mit Simon Schubert hatte er sich nach einem starken Vorlauf im Zweier ohne Steuermann auch in dieser Bootsklasse Medaillenchancen ausgerechnet, das A-Finale ließ das Duo aber zugunsten des Achterrennens aus, weil es aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse zu zeitlichen Verschiebungen kam und so die beiden Finals letztlich zu nah beieinander lagen. „Wir hatten uns im Zweier etwas ausgemalt, wollten im Achter aber die Chance auf Gold wahren“, so Virnekäs.

Sieg im Vorlauf

Im Achter zeigten Kaspar Virnekäs, Mark Hinrichs, Julian Garth, Jannik Metzger, Tom Tewes, Simon Schubert, Jannis Matzander, Max-Lennart Rosenfeld und Steuermann Till Martini ebenfalls einen starken Vorlauf und holten den ersten Platz dank eines Schlussspurts vor Italien, was der deutschen Crew den Hoffnungslauf ersparte und die direkte Qualifikation für das A-Finale bedeutete. Dort spielte sich das Rennen um den Sieg vor allem zwischen Österreich und Deutschland ab. Den Vorsprung, den Österreich beim Start rausholte, konnte der deutsche Studenten-Achter jedoch nicht mehr einholen.

„Wir hatten uns mehr erhofft und sind nicht zu 100 Prozent zufrieden, aber wir haben das Maximale rausgeholt. Uns hat auch die gemeinsame Zeit im Achter gefehlt, da war Österreich im Vorteil“, so Steuermann Till Martini. Die Crew der Österreicher bestand zur Hälfte aus den Sportlern, die bei der olympischen Qualifikationsregatta in Luzern den Achter bildeten.

Austausch mit anderen Nationen

Neben dem sportlichen Geschehen waren die World University Games auch insgesamt ein Erlebnis für die Athleten. „Wir haben im Regattahaus mit den anderen Nationen gegessen, Pins getauscht und Karten gespielt. Wir konnten uns gut kennenlernen“, fand Virnekäs. „Es hat Spaß gemacht, auch wenn es sportlich nicht wie erhofft lief“, so Martini abschließend.

09.07.2024 | von Felix Kannengießer

Auch wenn die Crew aus dem Studenten-Achter mit Gold geliebäugelt hatte, konnten die Sportler nachher wieder lächeln.

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