Richard Schmidt: „Sehr viel geopfert und brutal hart gearbeitet“

In der neuen Serie „Mein Olympia“ erzählen die Athleten aus dem Team Deutschland-Achter, welche Geschichten und Gefühle sie mit den Olympischen Spielen verbinden.

Die Olympischen Spiele in Tokio rücken immer näher. Noch rund zweieinhalb Monate sind es, bis in Japan die Ruderboote erstmals auf der Regattastrecke aufeinandertreffen. Wir haben die Sportler aus dem Team Deutschland-Achter gebeten, folgende Satzanfänge zu vollenden. Heute im dritten Teil: Richard Schmidt.

Mit den Olympischen Spielen verbinde ich… große sportliche Erfolge.

Mein größtes Erlebnis bei Olympia… war der Gewinn der Goldmedaille 2012 in London, obwohl Silber in Rio de Janeiro auch ein besonderer Moment war.

Tokio 2021 bedeutet für mich… ganz besondere Spiele, weil sie wegen Corona unter besonderen Voraussetzungen stattfinden.

Für Olympia habe ich in den letzten Monaten… sehr viel geopfert und brutal hart gearbeitet.

Als ich das erste Mal Olympia geschaut habe…, war ich gerade mal fünf Jahre alt. Da ist Dieter Baumann noch angetreten.

Außer Rudern gucke ich mir bei Olympia… alle möglichen Sportarten gerne an. 2016 in Rio habe ich zum Beispiel Beachvolleyball, Hockey und Leichtathletik gesehen.

Der spannendste Olympia-Moment vor dem Fernseher… ist lange her bei mir, weil ich die letzten Jahre immer vor Ort war. Meistens waren die spannendsten Momente aber die 100-Meter-Sprintrennen in der Leichtathletik.

Mein Olympia-Idol ist… nicht auf einen bestimmten Sportler festzumachen. Es gibt viele imposante Menschen in der Olympia-Geschichte, zum Beispiel Michael Phelps, Birgit Fischer oder beim Rudern Steven Redgrave. Ich habe aber kein wirkliches Idol.

Mein Ziel für Tokio 2021 ist… möglichst erfolgreich zu sein. Dafür geben wir alles.

Bei Olympia freue ich mich besonders auf… die Rennen, aber auch auf das olympische Dorf und die olympische Gemeinschaft.

Nach den Olympischen Spielen werde ich… erstmal Urlaub machen und mich dann auf meine Promotion konzentrieren.

06.05.2021 | Interview: Felix Kannengießer

Richard Schmidt hat bei Olympia große sportliche Erfolge gefeiert. In Tokio soll ein weiterer hinzukommen.

Richard Schmidt bei Olympia 2016 in Rio de Janeiro.

Der größtmögliche Erfolg: Richard Schmidt und der Gold-Achter von den Olympischen Spielen 2012 in London.

Links

In der Serie „Mein Olympia“ sind bisher erschienen…

– Laurits Follert: Olympia ist ein Lebenstraum

– Torben Johannesen: Den ganzen Tag Olympia geschaut

 

Termine & ergebnisse

SH Netz Cup in Rendsburg:

Stadtwerke SH Ergo-Cup der internationalen Achter (500 Meter): 1. Polen 1:20,3 Min., 2. Deutschland-Achter 1:20,4, 3. Niederlande 1:21,8

Emil Frey Küstengarage Ruder-Sprint-Cup der Internationalen Achter (400 Meter), 1. Rennen: 1. Deutschland-Achter 1:01,52 Min., 2. Niederlande 1:02,32, 3. Polen 1:04,06; 2. Rennen: 1. Deutschland-Achter 1:05,65 Min., 2. Niederlande 1:06,82, 3. Polen 1:07,07

 

 

SH Netz Cup über 12,7 Kilometer: 1. Deutschland 21:12,4 Minuten, 2. Niederlande 21:52,1, 3. Polen 42:25,0.

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