Torben Johannesen: „Den ganzen Tag Olympia geschaut“

In der neuen Serie „Mein Olympia“ erzählen die Athleten aus dem Team Deutschland-Achter, welche Geschichten und Gefühle sie mit den Olympischen Spielen verbinden.

Die Olympischen Spiele in Tokio rücken immer näher. Noch rund drei Monate sind es, bis in Japan die Ruderboote erstmals auf der Regattastrecke aufeinandertreffen. Wir haben die Sportler aus dem Team Deutschland-Achter gebeten, folgende Satzanfänge zu vollenden. Heute im zweiten Teil: Torben Johannesen.

Mit den Olympischen Spielen verbinde ich… das größte sportliche Event, das ich mir vorstellen kann.

Tokio 2021 bedeutet für mich… die Erfüllung des größtmöglichen Traums im sportlichen Bereich, hoffentlich mit dem passenden Ergebnis.

Für Olympia habe ich in den letzten Monaten… alles hinten angestellt, um mich optimal darauf vorzubereiten.

Als ich das erste Mal Olympia geschaut habe…, das war 2004. Da haben wir in einer Sommerfreizeit von der Schule fast den ganzen Tag Olympia geschaut. Das war das erste Mal, dass ich Olympia richtig aktiv wahrgenommen habe.

Außer Rudern gucke ich mir bei Olympia… eigentlich alle Sportarten an. Besonders freue ich mich auf Beachvolleyball und Hockey. Da sind einige Freunde von mir dabei, die ich von der Bundeswehr oder aus dem Team Hamburg kenne.

Den spannendsten Olympia-Moment vor dem Fernseher… habe ich 2012 erlebt – das Rennen von meinem Bruder Eric mit dem Deutschland-Achter. Da habe ich von zu Hause mit meinem großen Bruder mitgefiebert, als er Gold geholt hat.

Mein Olympia-Idol ist… schwierig zu benennen. Es gibt viele internationale Sportler, die zu Legenden geworden sind. Ich weiß nicht, ob ich sie als Idole bezeichnen würde, aber dazu gehören sicherlich Usain Bolt, Rafael Nadal und Roger Federer. Das ist schon beeindruckend, denen live zuzuschauen.

Mein Ziel für Tokio 2021 ist… auf jeden Fall, meine bestmögliche Leistung abzurufen. Ich will 100 Prozent geben. Wenn das zu Gold reicht, ist das sehr erfreulich. Wenn nicht, dann will ich zumindest alles gegeben haben.

Nach den Olympischen Spielen werde ich… erstmal wieder die Zeit mit meiner Freundin und meiner Familie genießen – und wenn es wieder möglich sein sollte, dann auch mit den Freunden. Außerdem will ich ein bisschen weiter an unserem Haus bauen, da renovieren wir dann.

Bei Olympia freue ich mich besonders auf… meine Wettkämpfe und das Miteinander mit den anderen Sportlern, soweit das stattfinden kann. Ich will gerne auch andere Sportarten sehen und das Olympiafeeling genießen.

Mein größtes Erlebnis bei Olympia… war der 200-Meter-Lauf, den ich 2016 in Rio de Janeiro live verfolgen konnte. Bis das Startsignal kam, war es im Stadion total leise, da hast du keinen Mucks gehört. Als dann das Signal ertönt ist, sind alle ausgerastet. Und na klar, Usain Bolt hat damals wieder Gold geholt.

21.04.2021 | Interview: Felix Kannengießer

Torben Johannesen bei der Fahrt im Deutschland-Achter.

Im Jahr 2016 war Torben Johannesen bei Olympia in Rio de Janeiro einer der Ersatzfahrer. Vier Jahre vorher fieberte er mit seinem Bruder Eric beim Goldrennen in London mit.

Termine & ergebnisse

SH Netz Cup in Rendsburg:

Stadtwerke SH Ergo-Cup der internationalen Achter (500 Meter): 1. Polen 1:20,3 Min., 2. Deutschland-Achter 1:20,4, 3. Niederlande 1:21,8

Emil Frey Küstengarage Ruder-Sprint-Cup der Internationalen Achter (400 Meter), 1. Rennen: 1. Deutschland-Achter 1:01,52 Min., 2. Niederlande 1:02,32, 3. Polen 1:04,06; 2. Rennen: 1. Deutschland-Achter 1:05,65 Min., 2. Niederlande 1:06,82, 3. Polen 1:07,07

 

 

SH Netz Cup über 12,7 Kilometer: 1. Deutschland 21:12,4 Minuten, 2. Niederlande 21:52,1, 3. Polen 42:25,0.

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