Historie

des Deutschland-Achter

Ein Mythos Entsteht…

1913 und 1938 waren die ersten Jahre in denen der deutsche Achter als Europameister in die Schlagzeilen der Sportpresse schaffte.

Die erste Ära um den Deutschland-Achter begann ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Rom mit dem Gewinn der dritten Europameisterschaft 1959. Mit dem darauf folgenden Olympiasieg unter Coach Karl Adam entstand maßgeblich der Mythos vom Deutschland-Achter.

Bis 1968 fuhr das Flaggschiff zu zwei Weltmeister- und vier Europameistertiteln. Nach dem Gewinn von olympischem Silber 1964 stand der Deutschland-Achter bei den Olympischen Spielen in Mexiko wieder ganz oben auf dem Treppchen. Anschließend wurde es ruhiger um den Deutschland-Achter. 1972 in München konnte der Achter nur den fünften Platz belegen.

Paukenschlag in Seoul

Eine neue Ära begann mit der Verpflichtung des jungen Bundestrainers Ralf Holtmeyer. Unter seiner Regie meldete sich der Deutschland-Achter 1988 mit einem Paukenschlag in der Ruderwelt zurück und holte unter Schlagmann Bahne Rabe bei den Olympischen Spielen in Seoul die Goldmedaille in der Königsklasse.

Und auch die nächsten Jahre regierte Ralf Holtmeyer mit seinem Achter die Ruderwelt. Unter dem neuen Schlagmann Roland Baar gewann der Achter dreimal in Folge den Weltmeistertitel und holte bei den Olympischen Spielen in Barcelona die Bronzemedaille. In den fünf Jahren zwischen 1988 und Olympischen Spielen 1992 wurde der Achter in nur zwei Rennen überhaupt geschlagen. Barcelona war auch das Ende der sportlichen Karriere von Steuermannslegende Manfred Klein, der 1972 schon den Achter gesteuert hatte.

Weitere WM-Titel fuhr die Holtmeyer-Crew dann in den Jahren 1993 in Tschechien und 1995 in Finnland ein. Bei den Olympischen Spielen in Atlanta gewann der Deutschland-Achter wieder eine olympische Medaille. Dieses Mal war es eine Silbermedaille, mit der Roland Baar seine außergewöhnliche Schlagmannkarriere mit fünf Weltmeistertiteln und zwei olympischen Medaillen im deutschen Vorzeigeboot beendete.

Bei der Heim-WM 1998 in Köln war es dann Marc Weber, der sein Team hinter den USA in einem fulminanten Endspurt zur Vizeweltmeisterschaft führte.

Prägende Erinnerungen: Der Deutschland-Achter schrieb Geschichte.

Nach zweijähriger Durststrecke landete der Deutschland-Achter 2005 im fernen Gifu/Japan wieder auf dem Treppchen und holte Bronze. Es folgte eine weitere Sternstunde: Der Deutschland-Achter wurde 2006 mit Schlagmann Bernd Heidicker Weltmeister in Eton. Ein Jahr später wird die Etablierung in der Weltspitze durch Silber bei der Heim-WM in München bestätigt. Bei den Olympischen Spielen in Peking kam der Achter nicht über Rang acht hinaus.

36 Siege in Serie

Dann der Umbruch: Ralf Holtmeyer übernahm wieder das Traineramt des Deutschland-Achters – mit großem Erfolg: Dreimal in Folge wurde das Flaggschiff des deutschen Sports Weltmeister: 2009 in Posen/Polen, 2010 in Neuseeland, 2011 in Bled/Slowenien – und 2012 folgte die Krönung der Super-Serie von insgesamt 36 Siegen in vier Jahren ohne eine einzige Niederlage: Der Olympia-Sieg unter Schlagmann Kristof Wilke in London am 1. August 2012.

Im Anschluss wurde der Deutschland-Achter von 2013 bis 2017 fünf Mal in Folge Europameister, drei Mal Vize-Weltmeister und Olympia-Zweiter in Rio de Janeiro. Dann übernahm Ralf Holtmeyer den Posten des leitenden Bundestrainers im Deutschen Ruderverband und unter Uwe Bender als neuem Achter-Trainer gewann das Flaggschiff im Jahr 2017 alles, was es zu gewinnen gab: Weltmeister, Euroapmeister, Henley-Sieger, Weltcupsieger – und zudem stellte die Crew um Steuermann Martin Sauer am 18. Juni 2017 beim Weltcup im polnischen Posen mit 5:18,68 Minuten eine neue Weltbestzeit auf.

Termine 2018

02.-05. August 2018 
Europameisterschaften in Glasgow (Schottland) 

07.-23. August 2018 
Trainingslager in Völkermarkt (Österreich)

25. August - 01. September 2018
Trainingslager in Dortmund

09.-16. September 2018
Weltmeisterschaften in Plovdiv (Bulgarien)

21. - 23. September 2018:
SH Netz Cup in Rendsburg

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