Team Deutschland-Achter startet in Dortmund in die neue Saison

Nach WM und SH Netz Cup beginnt am Stützpunkt wieder das gemeinsame Training

Gut drei Wochen nach dem Ende der Weltmeisterschaften in Amsterdam und dem Saisonabschluss beim SH Netz Cup in Rendsburg ist am Stützpunkt Dortmund die gemeinsame Trainingsarbeit wieder angelaufen. Seit Montag bereitet sich ein Großteil des Team Deutschland-Achter auf die kommende Saison vor. Der Fokus liegt dabei zunächst auf den Grundlagen, Krafttraining und Rudereinheiten im Einer und Zweier. Der Blick richtet sich auf die nächsten Entwicklungsschritte.

Aktuell trainieren rund 20 Athleten am Dortmunder Stützpunkt, in den kommenden Tagen wird die Gruppe auf bis zu 30 Ruderer anwachsen. Einige Athleten stoßen erst später dazu, weil noch Verpflichtungen im Studium oder Beruf anstehen oder – wie bei Olaf Roggensack und Theis Hagemeister – gerade erst ein Wettkampfeinsatz absolviert wurde. Die beiden hatten am vergangenen Wochenende beim ersten World Rowing Shanghai Sprints mit dem deutschen Mixed-Achter Gold gewonnen. Auch für die Athleten, die noch nicht in Dortmund sind, laufen individuelle Trainingspläne, so dass die Mannschaft Schritt für Schritt wieder zusammengeführt wird.

„Es läuft wieder an“

„Die ersten Einheiten auf dem Wasser waren schon gut. Es läuft wieder an“, sagt Bundestrainer Mark Emke, der aktuell mit der Unterstützung von Thomas Affeldt und Jonas Wiesen das Training leitet, Bundestrainerin Sabine Tschäge stößt später dazu. Nach der Wettkampfpause geht es für die Sportler nun zunächst darum, das System wieder hochzufahren und sich an den Trainingsalltag zu gewöhnen. Gleichzeitig wird an der Form gearbeitet, die in der zweiten Saisonhälfte für die Rennen benötigt wird. „Wir müssen uns weiterentwickeln und schauen, dass wir noch etwas drauflegen können, um die Lücke nach oben zu schließen“, so Emke.

Entwicklung fortsetzen

Die Entwicklung aus der vergangenen Saison soll fortgesetzt werden. Schlag für Schlag hatte sich der Deutschland-Achter an die internationale Spitze herangearbeitet, bei der EM-Silber gewonnen und bei der WM den vierten Platz erreicht. Der Vierer ohne Steuermann schloss nach EM-Bronze die Saison ebenfalls als WM-Vierter ab. Nun soll die Trainingsarbeit die Grundlage schaffen, um die Medaillenplätze angreifen zu können. Die erste Wettkampfmöglichkeit wartet bereits Mitte November. Dann schickt das Team mehrere Achter zum BaselHead, wo es über 350 Meter in den Sprint geht. Anschließend folgt in Leipzig ein weiterer wichtiger Test auf dem Ergometer und im Zweier auf der Langstrecke. Dabei wird sich erstmals in der noch jungen Saison zeigen, wo die einzelnen Athleten und Bootskombinationen zu diesem Zeitpunkt stehen.

30.09.2026 | von Felix Kannengießer

Das Team Deutschland-Achter ist in Zweiern und Einern wieder auf dem Dortmund-Ems-Kanal unterwegs.

Termine

14.11.2026: BaselHead in Basel (Schweiz)
28./29.11.2026:
Langstrecke in Leipzig

Unser weiterer Weg nach LA2028:
Weltmeisterschaften 2027 in Luzern (Schweiz, 23.-29. August 2027)
Olympische Spiele 2028 in Los Angeles (USA, 14.-30. Juli 2028)

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