Doppelsieg beim Head of the River Amstel
„Besondere Atmosphäre“ bei der Zieleinfahrt im Stadtzentrum von AmsterdamMit zwei Booten ist das Team Deutschland-Achter beim Head of the River Amstel an den Start gegangen und nutzte das traditionsreiche Langstreckenrennen als Abschluss eines kurzen Achtertrainingsblocks. Nach 7,2 kurvigen Kilometern vom Ort Ouderkerk nach Amsterdam landeten die Achter vom Stützpunkt Dortmund auf den ersten beiden Plätzen. Das Bundestrainerteam Mark Emke und Sabine Tschäge zog ein positives Fazit: „Es war ein schönes Rennen mit guter Stimmung – es hat uns allen Spaß gemacht.“
Am Sonntagmorgen sorgte dichter Nebel noch dafür, dass einzelne Rennen verschoben werden mussten. Als die Achter am Mittag auf die Strecke gingen, präsentierten sich die Niederlande jedoch von ihrer besten Seite: Die Sonne kam heraus, und entlang der Amstel füllten sich die Ufer immer mehr, besonders als die Boote in Richtung Stadtzentrum von Amsterdam ruderten. Beste Bedingungen für ein spannendes Rennen, das die Zuschauer letztendlich auch zu sehen bekamen.
Herausfordernde Strecke
Sportlich setzte sich der Achter um Steuermann Jonas Wiesen, Theis Hagemeister, Sönke Kruse, Julius Christ, Olaf Roggensack, Mattes Schönherr, Jasper Angl, Benedikt Eggeling und Paul Klapperich durch. Kurz dahinter folgte das Team um Steuermann Till Martini, Simon Schubert, Tassilo von Müller, Tobias Strangemann, Mark Hinrichs, Ole Bartenbach, Kaspar Virnekäs, Julian Garth und Hanno Brach auf Platz zwei. Auf Rang drei landete das niederländische Team Hoop, das die deutschen Boote ebenfalls forderte und rund zwei Kilometer vor dem Ziel überholt wurde. „Das war eine Herausforderung auf dieser kurvigen Strecke. Es war insgesamt ein gutes Rennen von uns und ein guter Abschluss des Achtertrainings“, sagt Emke.
Alle Augen auf die Zweier
Nach dem gelungenen Achterblock richtet sich der Fokus im Training am Stützpunkt Dortmund nun wieder ganz auf das Kleinboot: In den kommenden Wochen geht es weiter mit der Vorbereitung im Zweier auf den nächsten Wettkampf bei der Langstrecke in Leipzig am 28./29. März. „Es war schön, dass wir beim Head of the River mitmachen konnten. Die Atmosphäre war besonders, wir haben es sehr genossen. Aber jetzt konzentrieren wir uns wieder voll auf die Zweiervorbereitung“, so Emke abschließend.
08.03.2026 | von Felix Kannengießer
Eindrücke vom Head of the River Amstel.
Termine & Ergebnisse
Saison 2025/2026:
27.10.2025: Trainingsstart für alle
15.11.2025: BaselHead (Schweiz)
29./30.11.2025: Langstrecke in Dortmund (mit Ergometertest)
04.-20.12.2025: Trainingslager Lago Azul (Portugal)
20.01.-11.02.2026: Trainingslager Lago Azul (Portugal)
28./29.03.2026: Langstrecke in Leipzig (mit Ergometertest)
17.-19.04.2026: Deutsche Kleinbootmeisterschaften in München
29.-31.05.2026: Weltcup in Sevilla (Spanien)
12.-14.06.2026: Weltcup in Plovdiv (Bulgarien)
26.-28.06.2026: Weltcup in Luzern (Schweiz)
25./26.07.2026: The Finals in Hannover
30.07.-02.08.2026: Europameisterschaften in Varese (Italien)
23.-30.08.2026: Weltmeisterschaften in Amsterdam (Niederlande)
04.-06.09.2026: SH Netz Cup in Rendsburg
Unser weiterer Weg nach LA2028:
Weltmeisterschaften 2027 in Luzern (Schweiz)
Olympische Spiele 2028 in Los Angeles (USA, 14.-30. Juli 2028)
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