Im U23-Bereich geht der Blick Richtung WM

Die Nominierungen für die WM in Kanada sind nach dem letzten Test durch, nur im Vierer ohne fällt noch eine Entscheidung

Am vergangenen Samstag konnten die Ruderer aus dem U23-Bereich bei der Kleinbootüberprüfung in München ein letztes Mal ihr Können zeigen, um sich für die U23-WM-Nominierungen in eine möglichst gute Stellung zu bringen. Die Rennen haben nochmal einige Veränderungen gebracht. Die Vorschläge zur Nominierung des Achters, Vierers mit und ohne Steuermann und des Zweiers wurden beim DRV offiziell eingereicht und genehmigt. Von nun an geht der Blick zur U23-Weltmeisterschaft nach Kanada.

In München gewannen Paul Klapperich und Sven Achterfeld souverän das Finale im Zweier. Dahinter reihten sich Max Pfautsch/Leo Rosenquist, Carl Sgonina/Johann Svoboda, Elias Wittenburg/Max Goede, Friedrich Amelingmeyer/Leo Goez und Hannes Post/Ben Gebauer ein. Am Start waren ausschließlich Kandidaten für den U23-Achter. „Das Ziel der KBÜ war es, die Sportler aus den USA einzubinden, um zu entscheiden, wer letztendlich im Achter rudern wird“, erklärt U23-Bundestrainer Christian Viedt.

Durch die Ergebnisse in München kam es bei der Nominierung zu drei Umbesetzungen im U23-Achter im Vergleich zu den vergangenen Wochen. Durch ihre starken Zweierleistungen sind Leo Rosenquist, Johann Svoboda und Max Pfautsch ins Boot gerückt. Ihre Plätze verteidigen konnten Ole Bartenbach, Sven Achterfeld, Paul Klapperich, Hannes Post und Paul Martin, ebenso wie Steuermann Florian Wünscher. Ben Gebauer, Carl Sgonina, Paul Scholz und Jan Henrik Szymczak, der bei der KBÜ in München krank passen musste, rücken dafür in den Vierer ohne Steuermann zu Vinzent Kuhn – aus diesem Quintett wird in den kommenden Wochen noch ein Quartett werden.

Im Vierer mit Steuermann werden Justus Beckmann, Valentin Wiering, Franz Rudolph, Tom Olbrich und Steuermann Leonard Rieth für die WM nominiert. Der Zweier mit Johannes Benien und Tobias Strangemann wurde durch seine starken Vorleistungen bereits vor München als U23-WM-Starter festgelegt. In diesen Formationen wird nun in den kommenden Wochen am Stützpunkt in Dortmund trainiert. Nach einem finalen Trainingslager in Ratzeburg steht dann im August die U23-WM in Kanada an. „Wir haben bewusst darauf gesetzt, die Nominierungen von der aktuellen Leistungsstärke abhängig zu machen. Das ist auch gut so. Jetzt haben wir die große Aufgabe, es technisch so zu formen, dass wir bei der WM so fahren, wie wir uns das vorstellen“, sagt Viedt.

05.07.2024 | von Felix Kannengießer

Der U23-Achter beim Training auf dem Dortmund-Ems-Kanal.

Termine

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Anreise zu den Olympischen Spielen in Paris
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SH Netz Cup in Rendsburg (6.-8. September 2024)

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