„Gute Bedingungen zum Rudern“

Halbzeitbilanz aus Lago Azul: Olaf Roggensack berichtet im Drei-Fragen-Interview aus dem Trainingslager

Seit einer Woche arbeiten 17 Athleten vom Stützpunkt Dortmund im Trainingslager in Lago Azul. Noch bis zum 20. Dezember bleibt Portugal das Ruderrevier, dann geht es in den heimischen Gefilden weiter. Zur „Halbzeit“ im Trainingslager erzählt Olaf Roggensack im Drei-Fragen-Interview, wie die ersten Tage abgelaufen sind, wie die Stimmung im Team ist und was er sich persönlich für die Olympia-Saison vorgenommen hat.

Wie ist das Trainingslager angelaufen?

Olaf Roggensack: Das Trainingslager ist gut angelaufen. Es ist zwar momentan nicht so sonnig, wie ich es hier kenne, aber wir haben recht flaches Wasser und damit gute Bedingungen zum Rudern. Gestern war es erstmals etwas windig, aber auch das hielt sich im Rahmen. Wir haben einen Achter und zwei Vierer dabei und rudern in immer wieder wechselnden Besetzungen. Wir haben schon einige unterschiedliche Formationen durchprobiert, die Arbeit klappt ganz gut. Der Achter ist auch dauerhaft mit der Messboottechnik bestückt. Den Trainern bringt das nochmal eine andere Perspektive, alle Werte und Zahlen zu bekommen, wie es am besten im Achter passt. Aber auch wir als Sportler können damit etwas anfangen. Es ist eine Kontrolleinheit, um zu sehen, wo genau wir uns verbessern können.

Wie stellt sich die Konkurrenzsituation dar?

Olaf Roggensack: Alle wollen natürlich in den Deutschland-Achter, aber trotzdem habe ich momentan nicht das Gefühl, dass wir uns als Team gegenseitig als Konkurrenz sehen. Die Gruppe funktioniert gut zusammen und jeder gibt sein Bestes. Die Stimmung ist generell gut, auch die jungen Sportler wie Frederik Breuer und Kaspar Virnekäs haben sich integriert und sind in die Gruppe aufgenommen worden. Man merkt auch gar nicht mehr, dass sie hier die Jüngsten sind.

Was hat du dir persönlich für diese Saison vorgenommen?

Olaf Roggensack: Auf jeden Fall ist es mein Ziel, mich in der Achter reinzurudern. Wenn ich das schaffe, habe ich mir vorgenommen, mit dem Deutschland-Achter bei Olympia richtig gut zu performen. Bis dahin ist es aber noch ein gutes Stück und ich denke darüber noch nicht viel nach. Ich lebe lieber im Hier und Jetzt und wenn die Besatzung für den Deutschland-Achter steht, geht der Blick auch Richtung Olympia. Bei der Langstrecke sind wir jetzt Dritter geworden. Mattes und ich wollten eigentlich als ehemalige Deutsche Meister im Zweier ohne nach ganz vorne fahren, das hat leider nicht geklappt, aber auf der Leistung können wir aufbauen. Im Trainingslager will ich mich weiter empfehlen.

13.12.2023 | Interview: Felix Kannengießer

 

Olaf Roggensack und die Athleten vom Stützpunkt Dortmund im Trainingslager in Lago Azul.

Fotos: Nicky Hollaus

 

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