Stark gekämpft, aber knapp an den U23-EM-Medaillen vorbei

Der Achter und der Vierer belegen bei den U23-Europameisterschaften in Krefeld den vierten Platz

Das deutsche U23-Männer-Riemen-Team hat sich bei den U23-Europameisterschaften in Krefeld gut geschlagen, kehrt allerdings ohne die erhofften Medaillen im Gepäck zurück. Dafür haben die jungen Athleten aus dem Achter und Vierer ohne Steuermann, die mit der EM teils ihren ersten internationalen Wettkampf absolviert haben, jede Menge Erfahrung für die Zukunft gewonnen.

Bei den U23-Europameisterschaften saßen zum großen Teil die Talente in den Booten, die es diesmal nicht zur U23-WM geschafft haben, sich aber dennoch einen internationalen Wettkampf verdient hatten. Im Achter traten Max Goede, Hannes Post, Florian Unold, Valentin Wiering, Elias Wittenburg, Sven Achterfeld, Justus Beckmann, Leonardo Rosenquist und Steuermann Florian Koch an, die seit Anfang August in dieser Formation zusammen rudern.

Spannender Kampf um die Achter-Medaillen

Am Samstag startete der Achter bei der U23-EM mit dem Bahnverteilungsrennen, wo das deutsche Großboot lange Dritter war, sich am Ende aber mit Platz vier vor Estland und hinter der Ukraine, Großbritannien und Rumänien begnügen musste. Im Finale, das wegen einer Gewitter-Unterbrechung etwas später startete, sollte der entscheidende Schritt nach vorne gelingen und es ging es hoch her: Während an der Spitze die Rumänen und die Briten kämpften, entwickelte sich dahinter ein packender Schlagabtausch zwischen der Ukraine und dem deutschen Achter. Das Team um Steuermann Florian Koch versuchte im Schlussspurt alles, um sich den Medaillenrang zu sichern, am Ende aber war die Ukraine knapp vorne. Europameister wurde Rumänien.

„Die Jungs haben viel gelernt und Erfahrungen gesammelt. Sie haben das abgerufen, was sie können. Heute hat das für eine Medaille nicht gereicht“, sagt Achter-Trainer Friedrich Wilhelm Bücker und analysiert das Finale: „Das Finale war ein ziemlich gutes Rennen dieser stimmungsvollen Mannschaft. Um gegen solche abgezockten Gegner zu bestehen, muss man aber wohl noch mehr zusammen geübt haben, um den Mut und das Vertrauen in sich zu haben, das uns auf den dritten 500 Metern gefehlt hat.“

Auch der Vierer auf Platz vier

Auch der Vierer ohne Steuermann wurde Vierter. Nach einem dritten Platz im Vorlauf qualifizierten sich Jannis Matzander, Leonard Bührke, Max-Lennart Rosenfeld und Leon Braatz ebenfalls mit einem dritten Platz über den Hoffnungslauf für das Finale. Dort schrammte der Vierer unter schwierigen Windbedingungen diesmal knapp am dritten Platz vorbei. Im Finale erwischte das deutsche Quartett keinen guten Start, arbeitete sich aber auf dem zweiten Streckenabschnitt zurück und landete nach einem starken Schlussspurt auf Platz vier. Europameister wurde Rumänien vor Polen und Großbritannien.

27.08.2023 | von Felix Kannengießer

Das war die U23-EM in Krefeld.

Fotos: Detlev Seyb

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