U23-Sportler sind „auf einem guten Weg“

Nach der Langstrecke und dem Ergometertest in Leipzig geht es Schlag auf Schlag weiter.

Die DRV-Frühjahrs-Langstrecke und der Ergometertest in Leipzig liegen hinter den Sportlern, mit den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Brandenburg steht der nächste Wettkampf aber schon vor der Tür. Im U23-Bereich ist die erste Herausforderung im Zweier und auf dem Ergo ordentlich gelaufen, für das nächste Aufeinandertreffen besteht die Hoffnung, nochmal deutlich mehr Boote aufs Wasser zu bekommen.

Die U23-Gruppe vom Dortmunder Stützpunkt musste vor dem Wochenende in Leipzig einige krankheitsbedingte Absagen hinnehmen. Am Ende waren es neun von 16 Sportlern, die zunächst beim Ergotest über die 2.000 Meter am vergangenen Samstag antraten. Der eine oder andere knackte dabei seine Bestzeit, die schnellste Zeit aus dem Dortmunder U23-Kreis legte Hannes Post hin. Insgesamt war Moritz Witten aus Hennef der schnellste U23-Riemen-Ruderer an der Rudermaschine.

„Zufriedenstellend“ von der jungen Gruppe

„Vieles ist ganz gut gelaufen am Samstag. Wir haben eine junge Gruppe in Dortmund, die meisten sind im zweiten U23-Jahr. Natürlich sind in diesem Alter keine internationalen Spitzenzeiten zu erwarten, aber relativ an ihrem Alter gemessen war das zufriedenstellend von den Jungs. Sie sind auf einem guten Weg“, findet U23-Bundestrainer Christian Viedt.

Schubert / Conrad auf Platz sechs

Tags darauf bildeten Simon Schubert und Constantin Conrad den schnellsten U23-Zweier auf der Langstrecke über 6.000 Meter. Das ambitionierte Dresdner Duo hat auf einem geteilten sechsten Platz mit Hannes Ocik / Paul Klapperich ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Ruderer vom Dortmunder Stützpunkt mussten einige formstarke Zweier wegen kurzfristiger Ausfälle neu besetzen. Jan Henrik Szymczak und Paul Martin waren auf Platz zwölf das zweitschnellste U23-Duo insgesamt. Direkt dahinter landeten das Hamburger Duo Jannis Matzander / Leon Braatz und Hannes Post / Ole Bartenbach. Sven Achterfeld stieg mit Max John aus dem A-Kader ins Boot und ruderte auf Platz neun. Justus Beckmann und Florian Unold belegten Platz 21.

Den nächsten Wettkampf im Blick

„Mit den vorderen Platzierungen können wir ganz zufrieden sein. Insgesamt ist aber noch mehr zu erwarten für den nächsten Wettkampf“, sagt Viedt und wirft den Blick auf die Deutschen Kleinbootmeisterschaften, die vom 14. bis 16. April in Brandenburg steigen: „Das Ziel ist es, dort wieder auf die ursprünglichen Kombinationen zurückzugreifen. Wir hoffen, dann wieder acht Zweier an den Start bringen zu können. Wir erwarten in jedem Fall gute Leistungen und werden dann sehen, wo jeder steht. Die Kleinbootmeisterschaft hat einen hohen Stellenwert für uns.“ Im Anschluss werden die Boote für die Internationale Wedau-Regatta in Duisburg Mitte Mai gebildet, bevor es Anfang Juni nochmal eine letzte Möglichkeit gibt, sich im Zweier anzubieten, bevor die Mannschaft für die U23-WM nominiert wird.

06.04.2023 | von Felix Kannengießer

Ein paar Eindrücke von der Langstrecke in Leipzig.

Bilder: Detlev Seyb & Maren Derlien

 

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