Team Deutschland-Achter macht die letzten Schritte zur WM

Erstes Trainingslager im italienischen Ternate ist gut verlaufen. Achter-Trainer Uwe Bender: „Wir sind immer schneller geworden“

Das Team Deutschland-Achter macht Zwischenstopp in heimischen Gefilden. Nach dem finalen WM-Trainingslager im italienischen Ternate trainieren die Sportler nochmal individuell und packen sich ansonsten in Watte für die am Sonntag beginnenden Weltmeisterschaften in Racice. Im Trainingslager hat das Team Deutschland-Achter die wichtigen letzten Schritte dafür gemacht.

Insgesamt acht Tage lang waren die 15 Sportler und zwei Trainer in Ternate, einer kleinen Gemeinde, die in der Nähe von Varese liegt. Für sie war es das erste Mal in Ternate. Das Fazit über die neue Alternative fiel positiv aus. „Das Wasser war gut und das Wetter top. Nur nachts hat es manchmal gewittert, tagsüber waren die Bedingungen optimal zum Rudern. Der See war zwar etwas klein, aber wir konnten uns gut verteilen“, berichtet Bundestrainer Uwe Bender: „Auch das Hotel war gut und das Essen okay. Einziges Manko: Wir mussten zum Essen manchmal Fahrten in Kauf nehmen, weil unser Restaurant Ruhetage hatte.“

Boote wurden schnell gemacht

Die guten Bedingungen begünstigten auch die gute Entwicklung der Sportler. Täglich wurde trainiert, alle zwei Tage standen schnelle Einheiten auf dem Plan. „Wir konnten alles durchführen und es ist ordentlich gelaufen. Die ersten Strecken waren noch etwas holprig, aber die Jungs sind immer schneller geworden“, sagt Bender. Das hat auch das Relationsrennen am Freitag bestätigt. Diesmal ging es gegen den Vierer ohne Steuermann – der traditionelle Vergleich mit dem Doppelvierer konnte nicht stattfinden, weil dieser nicht zur WM gemeldet ist. „Am Ende fahren wir sowieso unser eigenes Rennen. Die Leistungen waren gut und es war eine wichtige Rückmeldung für uns, dass wir Geschwindigkeit erzeugen können“, befand Bender. Der Vierer bekam einen vorher ausgerechneten Vorsprung, der Deutschland-Achter konnte sich trotzdem durchsetzen.

Am Mittwoch geht der Flieger nach Tschechien

Nach der letzten Einheit in Ternate ging es mit einem guten Gefühl am Samstag zurück nach Deutschland. Erst nachts waren die Sportler und Trainer wieder zu Hause und konnten anschließend am Sonntag den Ruhetag genießen. Neben Erholung, um die richtige Spritzigkeit für die WM zu erreichen, stehen außerdem bis Mittwoch individuelle Einheiten auf dem Plan. Dann geht es Mittwochnachmittag los in Richtung Racice. Bender wirft abschließend einen kleinen Blick auf die am kommenden Sonntag beginnenden Weltmeisterschaften: „Die Frage ist, wo wir in diesem Jahr stehen. Bei der WM werden wir es herausfinden. Wir haben uns entwickelt und sind einige Schritte vorangekommen, aber wir sind auch noch auf dem Weg.“

12.09.2022 | von Felix Kannengießer

Bilder vom Deutschland-Achter und vom Vierer ohne Steuermann aus Ternate.

Termine

SH Netz Cup in Rendsburg

Freitag, 30.09.: Ergo-Cup im Rendsburger Hafen (19.30 Uhr)
Samstag, 01.10.: Sprintrennen im Rendsburger Hafen (16.10 Uhr)
Sonntag, 02.10.: 12,7-Kilometer-Langstrecke von Breiholz nach Rendsburg (13.10 Uhr)
Nationen: Deutschland, Niederlande, USA, Ukraine

TV-Übertragung:
NDR Schleswig-Holstein Magazin (Fr., ab 19.30 Uhr)
NDR live (So., 13.00 Uhr - 14.00 Uhr)
Weitere Infos: shnetzcup.de

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