„Wir lernen aktuell sehr viel“

Steuermann Jonas Wiesen im Interview

Bei der Internationalen Hügelregatta in Essen hatte das Team Deutschland-Achter seinen ersten Wettkampf-Auftritt im Großboot. Damit durfte auch Steuermann Jonas Wiesen erstmals wieder aufs Wasser. Das Rennen in Essen gewann der Achter um Wiesen souverän. Warum das Team dennoch nicht ganz zufrieden war, wie sein persönlicher Weg als Steuermann bis dahin verlaufen ist und mit welchem Wort er die kommenden Wochen beschreibt, verrät Jonas Wiesen im Drei-Fragen-Interview.

Der Start im Achter in Essen war dein persönlicher Wettkampfstart im Boot diese Saison. Wie war das Gefühl?

Wiesen: Der Wettkampf ist das, worauf man als Sportler hinarbeitet, wo wir alle hinwollen. Für mich persönlich ist die ganze Phase vom Trainingsstart nach Olympia bis jetzt gut gelaufen. Wir haben eine feste, große Trainingsgruppe, in der wir viel trainieren und uns entwickeln können. Ich freue mich auch, dass es jetzt richtig losgeht mit den Wettkämpfen, für die wir hart arbeiten müssen. Denn Spaß machen die Wettkämpfe auch nur, wenn du erfolgreich bist – und das wollen wir sein.

Wie bewertest du euren Auftritt im Achter?

Wiesen: Wir haben gewonnen, sind allerdings nicht zufrieden mit dem Wochenende. Es hat gezeigt, dass wir noch Luft nach oben haben. Wir müssen hartnäckig arbeiten, damit wir am Ende erfolgreich sind. Dazu müssen wir uns ruderisch im Zusammenspiel noch verbessern, mehr gemeinsame Kilometer machen – wir brauchen eine gemeinsame Handschrift. Da müssen wir uns eindeutig steigern. Wir lernen aktuell sehr viel, alle miteinander. Alle sind engagiert bei der Sache, das müssen wir weiter voranbringen.

Was steht für euch in den kommenden Wochen an?

Wiesen: Arbeiten – ein Wort, was anderes gibt es nicht.

20.05.2022 | Interview: Felix Kannengießer

Jonas Wiesen mit der Achter-Crew, mit der er in Essen den ersten Platz holte.

Fotos: Detlev Seyb und Maren Derlien

 

Termine

SH Netz Cup in Rendsburg

Freitag, 30.09.: Ergo-Cup im Rendsburger Hafen (19.30 Uhr)
Samstag, 01.10.: Sprintrennen im Rendsburger Hafen (16.10 Uhr)
Sonntag, 02.10.: 12,7-Kilometer-Langstrecke von Breiholz nach Rendsburg (13.10 Uhr)
Nationen: Deutschland, Niederlande, USA, Ukraine

TV-Übertragung:
NDR Schleswig-Holstein Magazin (Fr., ab 19.30 Uhr)
NDR live (So., 13.00 Uhr - 14.00 Uhr)
Weitere Infos: shnetzcup.de

Deutschland-Achter GmbH
An den Bootshäusern 9-11
44147 Dortmund

Telefon: 0231-985125-11
Telefax: 0231-985125-25
info@deutschlandachter.de