„Ein guter Start in die Saison“

Im Interview erzählt Torben Johannesen aus dem Trainingslager in Lago Azul und von seinen Erfahrungen beim Schulpraktikum im Rahmen seines Studiums.

Das Team Deutschland-Achter befindet sich zum zweiten Mal kurz hintereinander im Trainingslager im portugiesischen Lago Azul. Für Olympia-Silbermedaillen-Gewinner Torben Johannesen ist es das erste Trainingslager des Jahres, denn der Lehramtsstudent für Geographie und Sport hat bis zuletzt im Rahmen seines Studiums ein Schulpraktikum an einem Gymnasium absolviert. Jetzt ist er wieder ganz beim Team. Im Interview erzählt der 27-Jährige, wie das Praktikum gelaufen ist, wie das Zwischenfazit beim Trainingslager ausfällt und wie der Blick in die Zukunft aussieht.

Wie ist das Praktikum verlaufen?

Johannesen: Es war für mich das erste lange Schulpraktikum, vorher hatte ich schon zwei kürzere. Wegen der Corona-Pandemie waren die Umstände etwas schwieriger, aber insgesamt hat es richtig Spaß gemacht. Es hat mir wieder gezeigt, dass es genau das Richtige für mich ist.

Konntest du während der Zeit trainieren?

Johannesen: Ich durfte in der Schule immer etwas später, zur zweiten Stunde, anfangen und konnte so vor und nach dem Praktikum trainieren, meistens auf dem Ergometer.

Wie läuft es nun in Lago Azul?

Johannesen: Während im ersten Trainingslager der Fokus auf den Großbooten lag, konzentrieren wir uns diesmal mehr auf den Zweier. Ich rudere jetzt mit Wolf-Niclas Schröder zusammen. Wir haben uns gerade neu gefunden und müssen noch ein bisschen arbeiten, es wird kein Selbstläufer für uns.

Wie lautet das Zwischenfazit?

Johannesen: Das Wetter war bis jetzt durchwachsen, oft regnerisch und windig. Ich habe von den anderen gehört, dass es beim ersten Mal deutlich besseres Wetter war. Aber die Stimmung ist gut und wir schaffen ordentliche Umfänge. Für mich ist das Trainingslager ein guter Start in die Saison.

Wie schaust du nach vorne?

Johannesen: In den letzten Tagen im Trainingslager steht der Zweier nochmal besonders im Fokus, da werden wir auch eine Abschlussbelastung fahren. Nach Lago Azul ist Leipzig ja nur noch zwei Wochen weit weg. Bis dahin wollen wir uns im Zweier gut auf die Langstrecke vorbereiten. Und auf dem Ergo will ich meine Bestmarke knacken.

15.03.2022 | Interview: Felix Kannengießer

Torben Johannesen im Zweier und im Achter in Lago Azul.

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