U23-Sportler entwickeln sich auf vielen Ebenen weiter

Im Trainingslager in Mequinenza gibt es viel Input. Zurück in Deutschland beginnt nun die gezielte Vorbereitung auf die Zweier-Überprüfungen.

Der Nachwuchs für das Team Deutschland-Achter hat seine Entwicklung im spanischen Mequinenza vorangetrieben: Im Rahmen des zweiten Trainingslagers der Saisonvorbereitung konnten die Sportler aus dem U23-Bereich bei besten Bedingungen wieder einen Schritt nach vorne machen. Im Fokus stand diesmal die Arbeit im Vierer und im Achter. Zurück in Deutschland geht es nun vor allem in Kleinbooten aufs Wasser, um sich gezielt auf die ersten Regatten des Jahres vorzubereiten.

„Es ist gut gelaufen. Das Umfeld war gewohnt gut und wir hatten hervorragende Bedingungen, sogar die besten, die ich jemals hier hatte. Es war eigentlich nur einmal richtig windig und neblig, ansonsten konnte wir unser Programm voll durchziehen – und das haben die Jungs auch gemacht“, bilanziert U23-Bundestrainer Christian Viedt, an dessen Seite Alexander Weihe für den erkrankten Friedrich-Wilhelm Bücker stand. Auf Sportlerseite waren insgesamt 16 Nachwuchsruderer aus ganz Deutschland in Mequinenza dabei.

Fokus auf Vierer und Achter

Die Ruderer haben die zwei Wochen genutzt, um weiter zusammenzurücken. Gearbeitet wurde fast ausschließlich im Vierer und im Achter. „Das Ziel war es, die Fähigkeit, das Zusammenspiel und die Technik im Mittel- und Großboot zu verbessern. Das wurde gut umgesetzt. Außerdem haben wir die Umfänge ordentlich erhöht“, berichtet Viedt, der mit den Leistungen zufrieden war, auch wenn bei dem einen oder anderen die Belastungen wegen Verletzungen individuell gesteuert werden mussten: „Das war ein gutes Trainingslager.“

Input über das Rudern hinaus

Auch über das Rudern hinaus bekamen die Sportler Input. Beim Krafttraining sorgte Hendrik Bohnekamp für neue Impulse. Darüber hinaus leistete Physiotherapeutin Ann-Kathrin Sauer großen Einsatz, die Sportler fit zu bekommen und sie mit Schulungen in Sachen Beweglichkeit auf ein neues Level zu bringen. „Wir haben in den Bereichen mehr als sonst gemacht. Das hat viel gebracht und da waren einige Ansätze dabei, die wir mitnehmen können“, sagt Viedt.

Zurück in Deutschland

Ende vergangener Woche ist das U23-Team in die Heimat zurückgekehrt und trainiert seitdem wieder in Deutschland. Die Vierer und Achter bleiben erstmal in der Bootshalle, denn von nun an steht die Arbeit im Zweier im Vordergrund. Anfang April steht die Langstrecke im Zweier in Leipzig samt Zwei-Kilometer-Ergotest an und vom 22. bis 24. April die Deutsche Kleinbootmeisterschaften in Krefeld. „Darauf trainieren wir jetzt hin“, so Viedt abschließend.

08.03.2022 | von Felix Kannengießer

Eindrücke aus dem U23-Trainingslager in Mequinenza.

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