U23-Achter sichert sich EM-Bronze

In einem hart umkämpften Finale landen die deutschen U23-Ruderer im polnischen Kruszwica auf dem dritten Platz.

Der U23-Achter kehrt mit Medaillen im Gepäck zurück nach Deutschland: Bei den U23-Europameisterschaften im polnischen Kruszwica gewannen die Ruderer um Steuermann Florian Wünscher Bronze. Im Finale musste der deutsche U23-Achter für die Medaillen bis zum letzten Meter kämpfen. „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung, die Truppe hat das gut gemacht“, lobt Trainer Friedrich Wilhelm Bücker.

Am Samstag stand für Sören Henkel, Paul Burger, Jannik Metzger, Sönke Kruse, Ole Kruse, Frederik Breuer, Paul Klapperich, Julius Lingau und Steuermann Florian Wünscher zunächst das Bahnverteilungsrennen an, das ohne die Polen stattfand, die ihre Meldung kurzfristig zurückgezogen hatten, um den Vierer ohne Steuermann zu verstärken. Der deutsche U23-Achter zeigte dabei einen guten Start und ging knapp in Führung. Am Ende zogen die Briten und auf den letzten Metern auch die Rumänen vorbei, Platz drei stand in der Endabrechnung. „Die letzten 500 Meter waren bei uns nicht optimal. So waren wir gewarnt, dass wir im Finale noch besser zusammenarbeiten müssen“, berichtet „FriWi“ Bücker.

Technisches Problem beim Start

Im Finale am Sonntag ging es von Beginn an hoch her. Beim Start gab es ein wenig Aufregung, weil das Startsignal im entscheidenden Moment aus statt an ging. „Das hat nicht einwandfrei funktioniert, aber es haben alle gut reagiert“, erzählt Bücker. Die Rumänen kamen am besten raus, der deutsche U23-Achter blieb dran und belegte nach den ersten 500 Metern den zweiten Platz.

Harter Kampf auf den letzten Metern

Die Briten kamen jedoch Schlag für Schlag ran, konnten zur Rennhälfte die Führung übernehmen und ließen sich diese bis zum Ziel nicht mehr nehmen. Dahinter entbrannte ein Kampf um die weiteren Medaillenplätze. Der deutsche U23-Achter griff erst nochmal die Rumänen an und musste sich am Ende selbst gegen hartnäckige Vorstöße der Tschechen erwehren. Doch auf den letzten 500 Metern änderte sich an den Platzierungen nichts mehr. Gold ging an Großbritannien, Silber an Rumänien und Bronze an Deutschland.

„Das war ein heißes Rennen“

„Das war ein heißes Rennen. Wir sind immer vorne drangeblieben und haben auch die heftigen Angriffe der Tschechen am Ende souverän abgewehrt. Das war eine kämpferische Leistung und ein klasse Rennen“, so Bücker abschließend.

05.09.2021 | von Felix Kannengießer

Der U23-Achter bei der Zieleinfahrt.

Die Crew des U23-Achters bei der Siegerehrung.

 Fotos: Detlev Seyb

Ergebnis U23-EM am 4./5. 9. 2021

U23-Achter, A-Finale: 1. Großbritannien 5:31,03; 2. Rumänien 5:33,52; 3. Deutschland (Sören Henkel, Paul Burger, Jannik Metzger, Sönke Kruse, Ole Kruse, Frederik Breuer, Paul Klapperich, Julius Lingau, Steuermann Florian Wünscher) 5:35,49; 4. Tschechien 5:36,57; 5. Ukraine 5:44,85.

Termine & ergebnisse

SH Netz Cup in Rendsburg:

Stadtwerke SH Ergo-Cup der internationalen Achter (500 Meter): 1. Polen 1:20,3 Min., 2. Deutschland-Achter 1:20,4, 3. Niederlande 1:21,8

Emil Frey Küstengarage Ruder-Sprint-Cup der Internationalen Achter (400 Meter), 1. Rennen: 1. Deutschland-Achter 1:01,52 Min., 2. Niederlande 1:02,32, 3. Polen 1:04,06; 2. Rennen: 1. Deutschland-Achter 1:05,65 Min., 2. Niederlande 1:06,82, 3. Polen 1:07,07

 

 

SH Netz Cup über 12,7 Kilometer: 1. Deutschland 21:12,4 Minuten, 2. Niederlande 21:52,1, 3. Polen 42:25,0.

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