Hartes Training als Grundlage für Olympia

Im Trainingslager in Portugal arbeitet das Team Deutschland-Achter an den Grundlagen für die Olympischen Spiele im Jahr 2021. Die ersten Eindrücke sind positiv.

Das Team Deutschland-Achter ist gut im Trainingslager in Avis angekommen und hat die ersten Einheiten mit der Sonne Portugals im Rücken erfolgreich hinter sich gebracht. In den nächsten zwei Wochen steht den Sportlern ein straffes Programm bevor, denn es wird weiter hart an den Grundlagen für die olympische Saison gearbeitet.

Nach Ankunft in Avis wurde das Team Deutschland-Achter gestern mit tollem Wetter begrüßt. Auf spiegelglattem Wasser konnte gleich die erste Trainingseinheit im Ruderboot absolviert werden. Dass Portugal aber kein Freischein für blauen Himmel bedeutet, zeigte sich heute. „Der erste Trainingstag lief super. Wir hatten top Wetter, Sonne und kaum Wind. Heute hat es aber stark geregnet“, berichtet Ruderer Maximilian Planer, der positiv nach vorne schaut: „Wir sind auf alles eingestellt und freuen uns, dass es trotz aller Umstände geklappt hat, mal aus dem Trott in Dortmund zu entfliehen. Hier finden wir bessere Trainingsbedingungen als zu Hause vor.“

Auch Bundestrainer Uwe Bender ist mit dem ersten Eindruck vor Ort zufrieden: „Wir kennen die Anlage ja hier, der Manager versucht alles für uns möglich zu machen. Die Bedingungen sind wie in den letzten Jahren sehr gut in Avis. Und dass hier in Portugal jetzt auch Winter ist, war uns natürlich klar. Wir hoffen auf weitere gute Tage und haben genügend Alternativen, wenn wir zum Beispiel mal eine Radeinheit wegen Regens nicht durchziehen können. Wir sind da flexibel.“

Arbeit an den Grundlagen

Das Trainerteam hat einen umfangreichen Plan für die Zeit in Avis aufgestellt. Mit Olympia 2021 in Tokio im Blick wird an den Grundlagen gearbeitet, technisch wie physisch. Im Mittelpunkt steht die Arbeit auf dem Wasser. Auf dem Stausee Barragem do Maranhão wird in allen drei Bootsklassen gerudert. „Wir werden hier in Portugal viele Kilometer im Ruderboot fahren, um technisch weiterzukommen. Außerdem geht es um die physischen Grundlagen, wir werden viel Kraft und Ausdauer trainieren. Und zusätzlich gilt es, an der Koordination zu arbeiten“, erklärt Bender.

Rückkehr im Januar

Insgesamt 17 Sportler sind mit nach Portugal gereist: Die EM-Besetzung des Deutschland-Achters und des Vierers ohne Steuermann, außerdem Marc Leske, Maximilian Korge, Malte Großmann und Theis Hagemeister. Bis zum 18. Dezember schlägt das Team Deutschland-Achter die Zelte in Avis auf, bevor es wieder zum Stützpunkt nach Dortmund geht. Doch die Ersatz-Zahnbürste können die Ruderer im Zahnputzbecher eigentlich stehen lassen, denn Ende Januar ist bereits das nächste Trainingslager in Avis geplant.

04.12.2020 | von Felix Kannengießer

Im Trainingslager in Avis steht die Arbeit auf dem Wasser im Vordergrund, es wird in allen drei Bootsklassen trainiert.

Die ersten Eindrücke aus dem Trainingslager in Portugal sind positiv.

Termine & ergebnisse

SH Netz Cup in Rendsburg:

Stadtwerke SH Ergo-Cup der internationalen Achter (500 Meter): 1. Polen 1:20,3 Min., 2. Deutschland-Achter 1:20,4, 3. Niederlande 1:21,8

Emil Frey Küstengarage Ruder-Sprint-Cup der Internationalen Achter (400 Meter), 1. Rennen: 1. Deutschland-Achter 1:01,52 Min., 2. Niederlande 1:02,32, 3. Polen 1:04,06; 2. Rennen: 1. Deutschland-Achter 1:05,65 Min., 2. Niederlande 1:06,82, 3. Polen 1:07,07

 

 

SH Netz Cup über 12,7 Kilometer: 1. Deutschland 21:12,4 Minuten, 2. Niederlande 21:52,1, 3. Polen 42:25,0.

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