Gold bei den ersten 14 Rennen

In der Serie „Mein erstes Mal...“ berichten die Sportler aus dem Team Deutschland-Achter von ihren ersten Erfahrungen im Ruderboot. Diesmal erzählt Benedict Eggeling, was er in seinen Anfängen als Ruderer so alles erlebt hat.

Es gibt die einen, die sich langsam an den Rudersport herantasten müssen. Und es gibt andere, bei denen es von Beginn an im Ruderboot zündet. Benedict Eggeling gehört definitiv zur zweiten Kategorie. Bei den ersten 14 Rennen seiner Laufbahn staubte er am Ende Gold ab. Angefangen hat der 21-Jährige mit dem Rudern in seiner Heimatstadt beim Eschweger RV. Nach der „Grundausbildung“ in Deutschland erhielt er seinen Feinschliff in England.

Drei Jahre lang besuchte Eggeling das Internat der Bedford Boys‘ School und trieb dort neben seinem Schulabschluss auch seine Leidenschaft für das Rudern voran. Zurück in Deutschland schloss er sich dem Alster RV Hanseat an, wo ihn Trainer Nils Meyer in Richtung Leistungssport trieb. „Dafür bin ich sehr dankbar“, sagt Eggeling, der mittlerweile für den RC Favorite Hammonia rudert: „Bei dem Club herrscht eine coole Gemeinschaft und er ist auf Leistungssport ausgerichtet. Genau nach dieser Kombination habe ich gesucht.“

Mein erstes Mal (im Ruderboot)… war 2008 in einem Gig-Doppelvierer mit Steuermann in meiner Heimat Eschwege. Meine Familie hatte mich damals mitgenommen. Meine Mutter, meine Schwester und mein Bruder haben auch gerudert.

Mein erstes Boot… hieß „Weser“. Im Eschweger Ruderverein waren die Einer nach Flüssen und die Zweier nach Städten benannt.

Mein erstes gekentertes Boot…, das war 2016 im Herbst. Es war das erste Training nach der Sommerpause. Im Zweier ohne Steuermann ist quasi der erste Schlag daneben gegangen, dann ist das Boot zur Seite gekippt. Es war das erste und einzige Mal, dass ich gekentert bin.

Mein erster Club… ist der Eschweger Ruderverein. Nach meiner Rückkehr aus England 2017 bin ich zum Alster Ruderverein Hanseat gewechselt. Und seit Anfang dieses Jahres rudere ich beim Ruder-Club Favorite Hammonia.

Mein erster Trainer… war Karl-Heinz Schmitz, er hat mir die ersten Tipps gegeben. Sehr dankbar bin ich Nils Meyer, der mich dazu gebracht hat, es mit dem Leistungssport zu probieren.

Mein erster Ruderpartner… war Lennert Schönborn, der mittlerweile aufgehört hat.

Meine erste Regatta… war die Kurzstrecken-Regatta in Großauheim im September 2010. Ich habe direkt gewonnen, genau wie bei den 13 Rennen danach. Die meisten waren aber nur Kurzstrecken-Regatten. Auf dem Landesentscheid im Mai 2012 bin ich dann das erste mal Zweiter geworden.

Meine erste Position im Großboot… muss auf der Position sechs gewesen sein. Meine Lieblingsposition ist die drei, hinten macht es am meisten Spaß.

Meine erste große Entwicklung… hatte ich im vergangenen Jahr im U23-Bereich am Stützpunkt in Dortmund, da habe ich einen großen Sprung gemacht.

17.07.2020 | von Felix Kannengießer

Benedict Eggeling im Zweier mit Nico Merget bei der internen DRV-Regatta im Juli dieses Jahres in Ratzeburg…

Bilder: Lennart Heyduck

 

…und im Einer auf der Regatta-Bahn auf dem Werratalsee in Eschwege bei den Hessischen Landesmeisterschaften 2011.

Foto: Carl-Heinz Greim

Benedict Eggeling bei der Nürnberger Kurzstreckenregatta im Jahr 2012.

Foto: Karl-Heinz Schmitz

Ausbildung in Deutschland und England: Benedict Eggeling.

Termine

SH Netz Cup in Rendsburg:
Freitag (16.10.2020):
Ergo-Cup um 18.45 Uhr, Bühne Kreishafen
Samstag (17.10.2020):
Sprint Cup um 17 Uhr, Kreishafen
Sonntag (18.10.2020):
12,7-Kilometer-Langstrecke um 14.30 Uhr, Breiholz-Rendsburg (Livestream: www.shz.de)

03.-19.11.2020:
Trainingslager in Lago Azul (Portugal)
02-18.12.2020:
Trainingslager in Avis (Portugal)

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