U23-Ruderer zeigen in Mequinenza Ehrgeiz und Teamgeist

Im DRV-Trainingslager unter der Sonne Spaniens haben die Sportler aus dem U23-Bereich Fortschritte gemacht. Nun geht es auf die erste Leistungsüberprüfung zu.

Insgesamt 14 Tage lang war der Stausee in Mequinenza fest in deutscher Hand: Der Deutsche Ruderverband (DRV) hatte zum Verbands-Trainingslager nach Spanien geladen. Rund 50 Sportler/innen waren vor Ort, darunter auch 18 U23-Ruderer und ein Steuermann vom Dortmunder Stützpunkt. Für die Schützlinge von U23-Bundestrainer Christian Viedt hat sich die harte Arbeit unter der Sonne Spaniens gelohnt.

„Das Trainingslager ist gut gelaufen, ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung der Mannschaft“, lobt Viedt: „Wir hatten gute Bedingungen, nur manchmal war der Wind auf dem großen See eine Schwierigkeit. Aber alle haben gut mitgezogen, wir sind mit unserem Programm durchgekommen.“ Gelegt wurden die technischen und physischen Grundlagen. Auf dem Wasser standen vor allem Fahrten im Achter und Vierer an, bei denen verschiedene Formationen getestet wurden.

Konkurrenzkampf läuft auf Hochtouren

Im Gegensatz zum Team Deutschland-Achter, das auf dem Weg zu den Olympischen Spielen die Bootsbildung schon abgeschlossen hat, steht im U23-Bereich die Vergabe der Rollsitze noch bevor. Dementsprechend läuft der Konkurrenzkampf. Nach dem großen Umbruch im Sommer machen die ehemaligen Junioren den arrivierten Sportlern schon ordentlich Dampf. „Sie bringen sich gut ein und haben Fortschritte gemacht“, bestätigt Viedt und spricht an das ganze Team ein Lob aus: „Der Teamgeist und die Zusammenarbeit stimmen bei allen. Auch rudertechnisch geht die Entwicklung in die richtige Richtung.“

Beim Streckenfahren geht es „richtig zur Sache“

Die verschiedenen Rudersparten des DRV sind sich auf dem Mequinenza Stausee nicht in die Quere gekommen, das Gewässer verfügt über eine große Fläche und hat allen genug Platz zum Trainieren geboten. Die DRV-Sportler/innen haben sogar voneinander profitiert. Neben einem ständig regen Austausch wurden zum Ende des Trainingslagers Strecken gegeneinander gefahren. „Für uns sind die Belastungen zufriedenstellend verlaufen. Es ist immer gut, einen Vergleich zu haben. Und da ging es schon richtig zur Sache“, berichtet Viedt.

Ergotest und Langstrecke stehen bevor

Seit Samstag sind die U23-Ruderer wieder im Lande und setzen nun ihre Arbeit am Stützpunkt in Dortmund fort. Dabei wird zum großen Teil auf das Ergometer und in den Zweier umgestiegen, denn am 4./5. April warten auf die U23-Sportler die Leistungsüberprüfungen in Leipzig mit 2.000-Meter-Ergotest und Sechs-Kilometer-Langstrecke. Dann geht es auch im U23-Bereich auf die Bootsbildung zu.

09.03.2020 | von Felix Kannengießer

Eindrücke aus dem Trainingslager in Mequinenza.

Termine

05.-07.06.2020: Europameisterschaften in Posen/Polen

10.-26.06.2020: Trainingslager in Völkermarkt/Österreich

 

01.-18.07.2020: Trainingslager in Kinosaki/Japan

24.-31.07.2020: Ruder-Wettkämpfe bei den Olympischen Spielen in Tokio

28.-30.08.2020: SH Netz Cup in Rendsburg

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