„Lago Azul hat uns weitergebracht“

Im Trainingslager in Lago Azul haben die Ruderer aus dem Team Deutschland-Achter einen guten Eindruck hinterlassen. Ab Samstag geht die Arbeit an den Grundlagen in Dortmund weiter.

Am Morgen wurde noch ein letztes Mal im Kraftraum trainiert, heute Abend geht es von Lissabon mit dem Flieger wieder zurück nach Deutschland. Insgesamt elf Tage Trainingslager im portugiesischen Lago Azul liegen hinter dem Team Deutschland-Achter. Nach den Ausscheidungsrennen in Montemor-O-Velho wurde vor allem in den neuen Bootsbesetzungen gerudert. Die Sportler haben dabei einen guten Eindruck hinterlassen.

„Das war ein gutes Trainingslager, das uns sicherlich weitergebracht hat. Im Vordergrund stand die Grundlagenarbeit, wir haben umfangreich trainiert“, erzählt Bundestrainer Uwe Bender. Das Pensum wurde in Lago Azul im Vergleich zu Montemor noch einmal hochgefahren, um die Physis für die kommenden Aufgaben auf das richtige Level zu bringen. Dafür wurden viele Kilometer im Deutschland-Achter, im Vierer und im Zweier ohne Steuermann absolviert.

Glück mit dem Wetter

Glück hatten die Ruderer mit dem Wetter. Während hierzulande der Sturm „Sabine“ die Trainingspläne auf dem Wasser durchkreuzte, waren die Bedingungen in Portugal mild. „Wir hatten sehr ordentliches Wetter, wenig Wind und Welle. Wir konnten gut rudern und alle Einheiten durchziehen, die auf dem Plan standen“, verrät Bender. Lediglich an einem nebligen Morgen mussten Gymnastik- und Rudereinheit einmal getauscht werden.

Achter-Crew hat schnell zusammengefunden

Gerudert wurde vor allem in den neu festgelegten Formationen. Im Deutschland-Achter gab es eine Veränderung: Olaf Roggensack ist für Christopher Reinhardt ins Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes gerückt. Die ersten Fahrten waren schon vielversprechend. „Der Deutschland-Achter hat sich schnell gefunden, und Olaf Roggensack hat sich sehr gut eingefügt“, bestätigt Bender.

Guter Eindruck im Vierer

Auch der neue Vierer ohne Steuermann hat einen guten Eindruck hinterlassen. Paul Gebauer, Wolf-Niclas Schröder und Christopher Reinhardt bildeten schon 2017 gemeinsam den Vierer, damals mit Laurits Follert. Nun ist Felix Wimberger der vierte Mann. „In dieser Kombination müssen die Vier rudertechnisch jetzt zusammenfinden“, sagt Bender.

Zweier muss sich nochmals beweisen

Nochmal eine andere Situation ergibt sich für die Ruderer im Zweier. Nico Merget und Felix Brummel müssen im kommenden Trainingslager im italienischen Gavirate (01.-16.03.) noch ein nationales Ausscheidungsrennen bestreiten, um zu klären, wer Mitte Mai zu der Nachqualifikations-Regatta nach Luzern darf. Deswegen bereitet sich das Duo aus dem Team Deutschland-Achter aktuell auch schon auf den Wettkampf vor und arbeitet nicht ausschließlich an den Grundlagen. „Wir müssen in der Vorbereitung da eine gute Kombination finden, Luzern haben wir im Blick“, so Bender.

Arbeit wird in Dortmund fortgesetzt

Heute Nacht kommt der gesamte Ruder-Tross des Team Deutschland-Achter wieder in der Heimat an. Wegen der Reisestrapazen gibt es morgen einen Tag frei. Ab Samstag geht das Grundlagen-Training am Stützpunkt in Dortmund dann im gleichen Umfang wie in Portugal weiter – soweit es das Wetter zulässt auch auf dem Wasser.

13.02.2020 | Von Felix Kannengießer

Die Crew im Deutschland-Achter hat sich schnell gefunden.

Der Vierer ohne Steuermann arbeitet am Zusammenspiel.

Haben in Gavirate noch einen Wettkampf vor sich: Nico Merget und Felix Brummel.

Fotos: Yannick Schurwanz /rudern.de

 

Termine

SH Netz Cup in Rendsburg:
Freitag (16.10.2020):
Ergo-Cup um 18.45 Uhr, Bühne Kreishafen
Samstag (17.10.2020):
Sprint Cup um 17 Uhr, Kreishafen
Sonntag (18.10.2020):
12,7-Kilometer-Langstrecke um 14.30 Uhr, Breiholz-Rendsburg (Livestream: www.shz.de)

03.-19.11.2020:
Trainingslager in Lago Azul (Portugal)
02-18.12.2020:
Trainingslager in Avis (Portugal)

Deutschland-Achter GmbH
An den Bootshäusern 9-11
44147 Dortmund

Telefon: 0231-985125-11
Telefax: 0231-985125-25
info@deutschlandachter.de