„Intensives Trainingslager“ bringt große Fortschritte

In Völkermarkt hat das Team Deutschland-Achter die Grundlagen für die WM geschaffen. Sportler und Trainer ziehen ein positives Fazit und freuen sich auf den nächsten Teil der Vorbereitung.

Das Team Deutschland-Achter hat den ersten Teil der WM-Vorbereitung geschafft: Nach zweieinhalb Wochen in Völkermarkt sind die Sportler wieder zurück in heimischen Gefilden. Bis zum 11. August wird nun am Stützpunkt in Dortmund weiter gearbeitet, bevor es beim finalen Trainingslager in München auf die Zielgeraden in Richtung der Weltmeisterschaften in Linz-Ottensheim geht (25.8-1.9.).

Im österreichischen Völkermarkt stand vor allem Grundlagenarbeit auf dem Programm. So wurden im Deutschland-Achter, im Vierer ohne Steuermann und im Zweier auf dem Völkermarkter Stausee ordentlich viele Kilometer im Ruderboot absolviert. Auch im Kraftraum und auf dem Rennrad in den Kärntner Bergen feilten die Athleten an ihrer Form. Und zwar mit zwei bis drei Einheiten pro Tag, das Ganze im Zweieinhalb-Tages-Rhythmus – jeden dritten Nachmittag gab es frei. Die Freizeit nutzten die Ruderer nach dem vielen Training allerdings meistens zur Ruhe, ausgenommen einer gemeinsamen Wanderung auf 2.139 Meter Höhe und einem Ausflug zum Golfen auf Einladung des Hauptsponsors Wilo.

Richard Schmidt: „Gesteckte Ziele erreicht“

„Es ist sehr schön hier in Völkermarkt und am Klopeiner See, in dessen Nähe wir ja wohnen. Wir kennen die Region aus den letzten Jahren. Aber wir sind zum Trainieren hier gewesen, da haben wir den vollen Fokus drauf gelegt“, erzählt Richard Schmidt aus dem Deutschland-Achter: „Das war ein intensives und sehr anstrengendes, aber gutes Trainingslager. Wir haben viel gearbeitet und uns in einigen Bereichen verbessert. Die Ziele, die wir uns für diese Wochen gesteckt hatten, konnten wir alle erreichen.“ Neben den Grundlagen hat die Achter-Crew an technischen Dingen und der Gleichmäßigkeit gefeilt.

Gute Leistung bei der Abschlussbelastung

Zum Ende des Trainingslagers in Völkermarkt rückte beim Streckenfahren die Geschwindigkeit in den Vordergrund. „Die Strecken waren der krönende Abschluss. Das war sehr ordentlich, wir hatten gute Resultate in allen drei Bootsklassen. Wir Sportler waren zufrieden“, sagt Schmidt. Bundestrainer Uwe Bender war mit der Abschlussbelastung ebenfalls zufrieden: „Wir waren richtig flott unterwegs. Aber wir müssen natürlich schauen wie gut die anderen Nationen in den letzten Wochen gearbeitet haben.“

Dortmund – München – Linz-Ottensheim

Ab Donnerstag geht das Training nun am Stützpunkt in Dortmund für vier Tage weiter. „Wir wissen, dass wir noch nicht am Ende sind. Wir müssen jetzt bis zur WM genauso hart weiter arbeiten“, sagt Schmidt energisch: „Wir haben die Grundlagen geschaffen, jetzt kommt auch etwas Wettkampfcharakter dazu, und die Boote werden schnell gemacht. Ich freue mich schon auf das finale Trainingslager in München – und natürlich auf die WM.“

06.08.2019 | von Felix Kannengießer

Der Deutschland-Achter hat in Völkermarkt hart gearbeitet…

…immer unter den Augen von Bundestrainer Uwe Bender.

Auch der Vierer und der Zweier haben gute Fortschritte gemacht.

Termine

11.-26.11.2019: Trainingslager in Avis/Portugal

28.12.2019 - 13.01.2020: Ski-Trainingslager in St. Moritz/Schweiz 

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