U23-Ruderer machen in Mequinenza den nächsten Schritt

Trainer Christian Viedt bescheinigt seinen Schützlingen „gute Fortschritte“ im Trainingslager in Spanien. Die Wettkampfphase steht nun bevor.

Der U23-Rudernachwuchs hat einen großen Umbruch samt Trainerwechsel hinter sich, da kam das Trainingslager in Mequinenza gerade recht. In den knapp zwei Wochen in Spanien ist das Team richtig zusammengewachsen, darüber hinaus haben sich die Ruderer auch individuell ordentlich weiterentwickelt. „Es ist sehr gut gelaufen, besser als wir es uns vorgestellt hatten. Mein Fazit ist durchweg positiv“, frohlockte U23-Trainer Christian Viedt.

Den ersten Grund zur Freude gab das Wetter. An den ersten drei Tagen war es zwar etwas windig und neblig, ansonsten aber strahlte die Sonne über dem Rio Ebro. Auch das Essen vor Ort, in den vergangenen Jahren oft ein Kritikpunkt, war diesmal lecker und ausgewogen. „Für mich war es ja das erste Mal in Mequinenza, aber ich hatte schon einiges vorher gehört. Mein Eindruck war super, wir hatten tolle Bedingungen“, schwärmte Viedt, der das Trainingsprogramm so voll durchziehen konnte: „Wir haben alles geschafft, was wir uns vorgenommen hatten und können mit der Entwicklung zufrieden sein.“

Letzte Duos haben sich gefunden

Im Vordergrund standen lange Fahrten im Vierer ohne Steuermann und im Achter, hin und wieder wurde auch im Zweier gerudert. Dabei wurden die letzten Duos festgelegt. Viedt hat in vier Fällen noch einmal umgestellt, in Spanien haben sich folgende neue Paarungen ergeben: Olaf Roggensack/ Paul Seiters, Benjamin Leibelt/ Lasse Grimmer, Friedrich Dunkel/ Floyd Benedikter, Johannes Rentz/ Finn Knüppel. Die anderen Duos treten in den kommenden Wettbewerben wie zuletzt Anfang Dezember bei der Dortmunder Langstrecke an.

Streckenfahren bringt weitere Erkenntnisse

Zum Ende des Trainingslagers konnten sich die Ruderer im Zweier auch untereinander messen. Beim Streckenfahren traten sie gegeneinander an, außerdem im Vergleichskampf gegen die deutschen Skuller, die ebenfalls in Mequinenza an ihrer Form schleiften. „Die Ergebnisse muss man natürlich richtig einordnen, aber ich bin mit dem Vergleich zufrieden, es ist gut gelaufen. Was die Zeiten am Ende bedeuten, das wird man nachher im Wettkampf sehen“, erklärte Viedt.

Die Stimmung passt beim U23-Team

Ein anderer Schwerpunkt, neben Rudern, Kraft und Ausdauer, war in Spanien auch die Teamarbeit. Ob bei den gemeinsamen Einheiten auf dem Wasser, im Kraftraum, bei der Gymnastik, bei Radtouren, bei Ausflügen oder beim gemeinsamen Fußball-Kick – die Stimmung passte bei den insgesamt 16 U23-Ruderern in Mequinenza, berichtete Viedt: „Wir hatten als Team schon vorher zusammengefunden, aber das Trainingslager hat alle noch ein bisschen mehr zusammen geschweißt.“

Erste Wettkämpfe stehen bevor

In den kommenden Wochen werden die Ruderer allerdings zu Konkurrenten. In Dortmund hat die Vorbereitung auf den Ergometer-Test und die Langstrecke am 30./31. März in Leipzig schon begonnen. Danach geht es Schlag auf Schlag mit dem DRV-Frühtest in Köln (12.-14.4.) und der Internationalen Wedau-Regatta in Duisburg (11./12.5) weiter, bevor es zur zweiten Kleinboot-Überprüfung nach Hamburg geht (25./26.5.). „Wir wollen sehen, auf welchem Stand die Jungs physiologisch sind und wie schnell die Zweier werden“, so Viedt.

19.03.2019 | von Felix Kannengießer

 

In Mequinenza wurde viel gerudert, vor allem im Achter…

…und im Vierer ohne Steuermann.

Bis auf drei Tage, an denen es neblig und windig wurde, erwischten die U23-Ruderer bestes Wetter.

Termine

11.-26.11.2019: Trainingslager in Avis/Portugal

28.12.2019 - 13.01.2020: Ski-Trainingslager in St. Moritz/Schweiz 

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