Deutschland-Achter im EM-Vorlauf gegen Italien und Rumänien

Die Vorfreude auf die Titelkämpfe steigt bei den Athleten. Die Strecke im Strathclyde Country Park ist windanfällig, aber fair.

Vom heißen Deutschland ins kalte Schottland: Die Ruderer aus dem Team Deutschland-Achter haben auf der Regattastrecke im Strathclyde Country Park die ersten Trainingseinheiten absolviert und blicken voller Zuversicht auf die morgen beginnende Ruder-EM. Im Vorlauf am Donnerstag trifft der Deutschland-Achter um 13.10 Uhr Ortszeit/14.10 Uhr MESZ (Livestream von ARD und ZDF: www.ecs-sportschau.de) auf Italien und Rumänien. Der Erste erreicht auf direktem Weg das Finale am Sonntag.

„Die Vorfreude steigt. Wir haben uns zwei Wochen in Dortmund vorbereitet und sind bereit, das Thema Titelverteidigung anzugehen“, sagte Torben Johannesen, der die deutlich kühleren Temperaturen in Schottland durchaus als angenehm ansieht. „Hier finden wir gute Bedingungen zum Rudern vor.“ Allerdings musste die Mannschaft die zweite Trainingseinheit am Mittwochnachmittag im Dauerregen verbringen.

Andererseits war das Rudertraining in der letzten Vorbereitungswoche in Dortmund aufgrund der extremen Hitze nur am frühen Morgen möglich. „Nachmittags war Training im Freien zuletzt nicht mehr möglich. Da war es schlichtweg zu heiß draußen“, berichtete Achter-Trainer Uwe Bender. Stattdessen verlegte er zum Beispiel die Rad-Einheiten in den heruntergekühlten Ergometerraum.

Die ersten Eindrücke von der Ruderstrecke, die etwa 20 Kilometer südöstlich von Glasgow liegt, waren nach den ersten Einheiten am Mittwoch durchaus positiv. „Die Strecke erinnert mich an Brandenburg. Sie ist sehr windanfällig, aber fair. Jeder findet hier die gleichen Bedingungen vor“, erzählte Torben Johannesen. Ähnlich sieht es Schlagmann Hannes Ocik: „Das ist eine anspruchsvolle Strecke. Sie ist offen, der Wind bläst von der Seite rein. Da darf man sich durch Wind und Welle nicht zu stark aus seinem Konzept bringen lassen.“

Wie beim Achter erreicht auch beim Vierer ohne Steuermann der Vorlaufsieger direkt das Finale. Das deutsche Quartett bekommt es im morgigen Vorlauf um 10.12 Uhr Ortszeit bzw. 11.12 Uhr MESZ mit den Booten aus Weißrussland, Frankreich, den Niederlanden, Tschechien und der Schweiz zu tun. Der Zweier ohne Steuermann trifft in seinem Vorlauf um 9.54 Uhr/10.54 Uhr auf die Ukraine, Italien, Kroatien und Österreich. Hier kommen die Plätze eins und zwei direkt ins Halbfinale. Eurosport überträgt am Donnerstag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr.

01.08.2018 | von Carsten Oberhagemann

Der erste Tag im Strathclyde Country Park: Der Deutschland-Achter beim Training auf der diesjährigen EM-Strecke.
Gute Laune beim Vierer nach der Einheit im schottischen Dauerregen.

Fotos: Detlev Seyb

Zeitplan 

Europameisterschaft in Glasgow vom 2. bis 5. August:

Deutschland-Achter: Donnerstag Vorlauf (13.10 Uhr Ortszeit/14.10 Uhr MESZ); Freitag Hoffnungsläufe (ab 11.30 Uhr Ortszeit/12.30 Uhr MESZ); Sonntag Finale (ab 12.45 Uhr Ortszeit/13.45 Uhr MESZ).

Vierer ohne Steuermann: Donnerstag Vorlauf (10.12 Uhr Ortszeit/11.12 Uhr MESZ); Freitag Halbfinale (ab 11.54 Uhr Ortszeit/12.54 Uhr MESZ); Samstag Finale (ab 12 Uhr Ortszeit/13 Uhr MESZ).

Zweier ohne Steuermann: Donnerstag Vorlauf (ab 9.54 Uhr Ortszeit/10.54 Uhr MESZ); Freitag Halbfinale (ab 11.42 Uhr Ortszeit/12.42 Uhr MESZ); Samstag Finale (ab 11.30 Uhr Ortszeit/12.30 Uhr MESZ).

Termine 2018

08.-23. August 2018 
Trainingslager in Völkermarkt (Österreich)

25. August - 01. September 2018
Trainingslager in Dortmund

28. August 2018
Medientag in Dortmund

09.-16. September 2018
Weltmeisterschaften in Plovdiv (Bulgarien)

21. - 23. September 2018:
SH Netz Cup in Rendsburg

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