„Gesunder Optimismus“ vor der U23-Weltmeisterschaft

Die U23-Nationalmannschaft blickt auf eine gute Vorbereitung zurück und brennt auf den Vergleich mit der internationalen Konkurrenz beim Saison-Highlight in Posen.

Die U23-Nationalmannschaft steht kurz vor dem Saisonhighlight: Am Sonntag sind die Ruderer, Steuerleute und Trainer im polnischen Posen angekommen, von Mittwoch bis Sonntag geht es dann mit vier Booten bei den U23-Weltmeisterschaften auf Medaillenjagd. „Wir haben eine gute Crew zusammen, aber die anderen Nationen auch. Wir werden sehen, wo wir im internationalen Vergleich stehen“, sagt U23-Trainer Peter Thiede.

Zuletzt war die U23-Nationalmannschaft im Trainingslager in Ratzeburg, wo noch einmal an den letzten Feinheiten geschliffen wurde. „Das war ein solides Trainingslager, die Jungs sind gut vorbereitet und können mit einem gesunden Optimismus in ihre Rennen gehen“, sagt Thiede. Die Teams haben sich auf die U23-WM eingeschworen und sich ihre Ziele gesteckt. Allerdings treffen sie erstmals in dieser Saison auf die die internationale Konkurrenz. „Wir können die anderen Nationen noch nicht einschätzen und müssen von Rennen zu Rennen gucken“, so Thiede.

U23-Achter will eine Medaille

Der U23-Achter ist mit Wolf-Niklas Schröder, Janek Schirrmacher, Olaf Roggensack, Benjamin Leibelt, Jakob Gebel, Marc Leske, Jacob Schulte-Bockholt. Paul Gebauer und Steuermann Jonas Wiesen mit einer guten Mischung besetzt. Bei der Internationalen Hügelregatta und den Deutschen Meisterschaften überzeugte die Achter-Crew. Doch auch die anderen Nationen – insgesamt elf U23-Achter sind gemeldet – haben schon Duftmarken gesetzt: Rumänien zeigte sich bei der Henley Royal Regatta stark, die USA wurden beim Weltcup in Luzern Vierter. „Das sind schon Hausnummern, aber wir brauchen uns mit unseren Leistungen nicht verstecken“, findet Thiede.

Im Trainingslager in Ratzeburg hat sich der U23-Achter noch einmal steigern können und gute Einheiten abgeliefert, beim Relationsrennen lief allerdings nicht alles rund. „Das hat gezeigt, dass wir alle zusammen voll konzentriert und mit voller Motivation an die Sache rangehen müssen. Bei der WM müssen wir ein Top-Rennen abliefern“, sagt Thiede: „Aber das wissen die Jungs auch, das ist eine ehrgeizige Truppe, die zeigen will, was sie kann. Wir wollen eine Medaille holen.“

Die Vierer-Crews sind gut vorbereitet

Auch der Vierer ohne Steuermann schielt auf eine vordere Platzierung. Bislang haben Friedrich Dunkel, Marcel Teckemeyer, Paul Seiters und Marc Kammann immer abgeliefert, wenn es darauf ankam. „Sie sind Wettkampftypen und haben in den Finals ihre Leistung gebracht“, sagt Thiede, der auch für den Vierer mit Steuermann ein Lob parat hat: „Sie haben sich im Trainingslager ordentlich gesteigert und sehr gut zusammen gefunden.“ Leon Schandl, Henry Hopmann, Max John, Lukas Geller und Steuerfrau Larina Hillemann hatten ihr Debüt als Quintett erst bei den Deutschen Meisterschaften Ende Juni gefeiert.

Junges Duo im Zweier

Ein länger eingespieltes Duo sind Hans-Christian Lütje und Nils Vorberg, die nicht jeder vorher auf dem Zettel hatte. Die beiden 19-Jährigen überzeugten aber mit einer souveränen Saison und verdienten sich mit DM-Bronze hinter den Achter-Fahrern Gebauer/Schröder und Leske/Gebel die WM-Nominierung. „Sie sind mit die Jüngsten im Team und können unbekümmert in den Wettbewerb gehen. Im Trainingslager haben sie das volle Programm durchgezogen“, erzählt Thiede. In Posen treffen sie auf ein 18 Boote starkes Feld.

Als Ersatzmänner sind Lukas Föbinger und Johannes Rentz in Posen mit dabei. Weil der Vierer ohne Steuermann und der Achter im Trainingslager zwischenzeitlich mit Krankheitsproblemen zu kämpfen hatten, haben die beiden schon einige Einsätze hinter sich gebracht und damit ihre Bedeutsamkeit unterstrichen. „Auch die beiden haben sich schon bewiesen. Insgesamt können wir positiv auf die Vorbereitung schauen. Jetzt kommt es darauf an, bei der WM unsere beste Leistung abzurufen“, so Thiede abschließend.

 

24.07.2018 | von Felix Kannengießer

Der U23-Achter hat sich erst in Dortmund und zuletzt in Ratzeburg auf die U23-WM vorbereitet.

In dieser Saison hat der U23-Achter bei seinen Auftritten bislang überzeugt. Bei der WM soll es eine Medaille werden.

Der Vierer mit Steuerfrau Larina Hillemann hat sich erst bei der DM zusammengefunden, geht aber auch mit viel Optimismus in die U23-WM.

Nils Vorberg  und Hans-Christian Lüntje bilden das Duo für den Zweier mit Steuermann.

Fotos: Detlev Seyb

die u23-wm-mannschaft

Die U23-Riemen-Nationalmannschaft bei der U23-Weltmeisterschaft in Posen (Polen) vom 25. bis 29. Juli:

Achter: Wolf-Niklas Schröder, Janek Schirrmacher, Olaf Roggensack, Benjamin Leibelt, Jakob Gebel, Marc Leske, Jacob Schulte-Bockholt. Paul Gebauer, Steuermann Jonas Wiesen.

Vierer ohne Steuermann: Friedrich Dunkel, Marcel Teckemeyer, Paul Seiters, Marc Kammann.

Vierer mit Steuermann: Leon Schandl, Henry Hopmann, Max John, Lukas Geller, Steuerfrau Larina Hillemann.

Zweier ohne Steuermann: Hans-Christian Lütje, Nils Vorberg.

Termine

01.10.2019: Trainingsauftakt in Dortmund

11.-26.11.2019: Trainingslager in Avis/Portugal
28.12.2019 - 13.01.2020: Ski-Trainingslager in St. Moritz/Schweiz 

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