Wichtiger Schritt auf dem Weg zu den World University Games

Achter mit einigen Athleten vom Stützpunkt Dortmund holt den Sieg bei den Deutschen Großbootmeisterschaften

Beim Deutschen Meisterschaftsrudern und den Deutschen Hochschulmeisterschaften am vergangenen Wochenende in Köln sind einige ehemalige und aktuelle Athleten vom Stützpunkt Dortmund an den Start gegangen, unter anderem der siegreiche Achter bei den Deutschen Großbootmeisterschaften. Der Achter um Steuermann Till Martini konnte sich auf dem Fühlinger See souverän Gold sichern und dabei Selbstvertrauen für die World University Games Anfang August in China sammeln.

Der Siegerachter von Köln hat sich kurz vor der Ratzeburger Ruderregatta zusammengefunden, um auch den Athleten, die nicht für die Nationalmannschaft nominiert wurden, eine Saison mit Höhepunkten zu bieten. Die Großbootmeisterschaften waren für Henry Hopmann, Lukas Föbinger, Henning Köncke, Leon Schandl, William Strullick, David Keefer, Friedrich Dunkel, René Schmela und Till Martini der zweite Schritt auf dem Weg zum großen Highlight in China. Auf dem Fühlinger See konnten sie wieder einen Sprung nach vorne machen.

Zwei ungefährdete Siege

„Es war wichtig, um unseren Standpunkt zu ermitteln und zu sehen, was wir können. Es hat schon ganz gut geklappt. Wir haben eine deutlich bessere Physis als in Ratzeburg und haben als Team einiges dazugelernt: Im Vorlauf war der Start etwas zu vorsichtig, dafür hatten wir einen guten Streckenschlag. Im Finale war es dann umgekehrt. Da müssen wir die Mitte finden“, berichtet Steuermann Till Martini, der auch hinter den Kulissen das Steuer in die Hand genommen hat. Sowohl den Vorlauf am Samstag als auch das Finale am Sonntag – die beide über 1.000 Meter gingen – konnte die Achter-Crew letztlich ungefährdet gewinnen.

Nächster Halt: China

„Der Wettbewerb war eine gute Hilfe, um zu sehen, was auf kurzer Strecke geht. Wir haben jetzt die Grundlage und wissen, woran wir in den kommenden Wochen bis zu den World University Games noch arbeiten müssen. Jeder Trainingskilometer wird uns helfen, technisch noch mehr zusammenzuwachsen“, sagt Martini und lobt die Veranstaltung: „Es war ein richtig gutes Event und hat viel Spaß gemacht.“ Die Athleten aus dem Achter wollen nun zunächst individuell an ihrer Physis arbeiten, bevor ein Vier-Tages-Trainingslager in Dortmund ansteht. Am 29. Juli geht es dann ins chinesische Chengdu, wo ab dem 4. August die Ruderwettkämpfe bei den World University Games beginnen.

Deutsche Hochschulmeisterschaften

Neben dem Achter bei den Großbootmeisterschaften waren am gleichen Wochenende in Köln auch einige Athleten vom Stützpunkt bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften am Start. Hannes Post und Simon Holtmeyer konnten sich Bronze im Zweier sichern. Weniger Glück hatten Sören Henkel und David Keefer, die im Halbfinale Vierter wurden. Gemeinsam versuchten es die beiden Zweier der TU Dortmund auch im Vierer, wo allerdings nach dem Vorlauf Schluss war. Der Mixed-Achter der TU mit Tamara Vukotic, Tabea Menzel, Larissa Schäfer, Mira Moch, Simon Holtmeyer, Hannes Post, Leon Schandl, Teo Tassa und Steuerfrau Neele Erdtmann holte Bronze. Im Finale siegte der Achter der WG Bochum mit Lena Laska, Maja Brouka, Anne Christine Fischer, Lina Gellweiler, Sven Achterfeld, Simon Höck, Florian Klar, Lennart van Beem und Steuerfrau Laura Heinemann.

12.07.2023 | von Felix Kannengießer

Das waren die Deutschen Großbootmeisterschaften in Köln.

Fotos: Maren Derlien

 

Termine

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(Schweiz 19.-21. Mai 2024)
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(Schweiz, 24.-26. Mai 2024)
Weltcup in Poznan
(Polen, 14.-16 Juni 2024)

Trainingslager in Völkermarkt (Österreich, 18. Juni - 3. Juli 2024)
Trainingslager in Ratzeburg (11.-20. Juli 2024)
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