Viele Bestwerte fallen beim Ergotest über 5.000 Meter

Bundestrainerin Sabine Tschäge lobt: „Es geht in die richtige Richtung“

Es ist noch ein weiter Weg bis zur Bootsbildung im Team Deutschland-Achter, aber den ersten Schritt haben die Ruderer am Wochenende gemacht: Bei einem Ergotest über 5.000 Meter konnten die Sportler am Stützpunkt Dortmund eine erste Marke setzen und haben dabei ihre Chance genutzt. „Die Ergebnisse sind durchweg positiv“, freut sich Bundestrainerin Sabine Tschäge.

Erst in der vergangenen Woche sind die Sportler des Team Deutschland-Achter aus dem zweiten Trainingslager des Jahres im portugiesischen Lago Azul zurückgekehrt, wo vor allem Grundlagenarbeit angesagt war. Seit Anfang dieser Woche wird wieder in Dortmund trainiert, nachdem die Athleten ein paar Tage mit individuellem Training verbracht hatten, mit gewissem Fokus auch auf das Ergometer. Denn am Samstag stand die erste Überprüfung auf der Rudermaschine über 5.000 Meter an.

Erste Leistungsüberprüfung

Dieser Ergotest hat einen gewissen Anteil an der Entscheidung zur Bootsbildung im Team Deutschland-Achter, er ist die erste von mehreren Leistungsüberprüfungen auf dem Weg dahin. Dementsprechend motiviert gingen die Sportler in den Wettbewerb gegen die Zeit. Einige Ruderer konnten dabei ihre Bestwerte auf dem Ergometer knacken. Alle Leistungen waren stark, besonders gut gezeigt haben sich Sönke Kruse und Olaf Roggensack. „Es geht in die richtige Richtung“, lobt Tschäge das Team.

Die nächsten Ziele im Blick

Einziger Wermutstropfen waren die krankheitsbedingten Ausfälle von fünf Ruderern. „Das ist ärgerlich, aber da kann man nichts machen, das liegt vielleicht auch an der Jahreszeit“, so Tschäge. Für die Sportler folgen schon bald die nächsten Möglichkeiten, sich zu beweisen. Anfang April stehen der 2.000-Meter-Ergometer-Test und die 6-Kilometer-Langstrecke in Leipzig an, gefolgt von den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Brandenburg Mitte April. „Darauf arbeiten wir jetzt mit Vollgas hin“, verrät Tschäge. Nach dem Ergotest war somit auch kein großes Durchschnaufen angesagt – noch am gleichen Morgen ging es in die Ruderboote.

26.02.2023 | von Felix Kannengießer

Starker Auftritt auf dem Ergometer: Olaf Roggensack.

Bilder: Lennart Heyduck

 

Hat sich gut entwickelt: Sönke Kruse.

Termine

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Montag, 24.08.2026: Zweier ohne Steuermann, Vorlauf: 1. ITA, 2. LTU, 3. NOR, 4. CHN, 5. GER
Dienstag, 25.08.2026: Vierer ohne Steuermann, Vorlauf: 1. NED, 2. GER, 3. ROU, 4. CAN, 5. IND
Mittwoch, 26.08.2026: Zweier ohne Steuermann, C-Finale: 1. USA, 2. IRL, 3. GER, 4. SLO, 5. SWE, 6. CHN
Donnerstag, 27.08.2026: Vierer ohne Steuermann, Halbfinale: 1. NED, 2. GER, 3. NZL, 4. CHN, 5. AUS, 6. ITA
Samstag, 29.08.2026: Vierer ohne Steuermann, A-Finale (11.41 Uhr): NZL; GBR, USA, NED, GER, ROU; Achter, Vorlauf (15.52 Uhr): GER, NED, UKR, POL
Sonntag, 30.08.2026: Achter, Halbfinale (ab 10.05 Uhr), B-Finale (13.05 Uhr), A-Finale (13.38 Uhr); Mixed-Achter, Finale (15.08 Uhr)

 

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