Vom Steuermann zum Kraftpaket

In der Serie „Mein erstes Mal...“ berichten die Sportler aus dem Team Deutschland-Achter von ihren ersten Erfahrungen im Ruderboot. Diesmal erzählt Mattes Schönherr, was er in seinen Anfängen beim Ruder-Club Potsdam alles erlebt hat.

Mattes Schönherr ist einer der Nachwuchsruderer, die direkt aus dem U23-Bereich den Sprung in das Team Deutschland-Achter wagen. Momentan ackert er für seinen Traum jeden Tag am Stützpunkt in Dortmund, seine Wurzeln liegen jedoch in Potsdam. Dort hat Schönherr, der aus Hohen Neuendorf stammt, als Zwölfjähriger mit dem Rudern begonnen, durch den Schulwechsel. In Brandenburg erfolgt der Wechsel von einer Grundschule zur weiterführenden Schule nach der sechsten Klasse – für Schönherr ging es nach einer Sichtung auf die Sportschule Potsdam, wo er das Rudern von der Pike auf erlernte.

„Es hat mir gleich viel Spaß gemacht. Außerdem fand ich es schön, dass wir den Sport auf dem Wasser und in der Natur betreiben“, sagt der heute 21-Jährige, der im Junioren- und U23-Bereich schon einige Titel einfahren konnte. Seit 2020 lebt er nun in Dortmund und arbeitet hartnäckig an seinem Traum vom Deutschland-Achter. Zu seinem Heimatverein in Potsdam gibt es aber noch regelmäßig Kontakt. „Das läuft vor allem über einzelne Trainer oder Sportler, denn durch die Entfernung kann ich nicht mehr so oft da sein“, so Schönherr.

Mein erster Club… war und ist der Ruder-Club Potsdam.

Mein erstes Mal (im Ruderboot)… war mit zwölf Jahren, als ich gerade in der Sportschule Potsdam angefangen hatte. Der Einer wurde mit einem Seil vom Steg gehalten, damit wir nicht zu weit raustreiben. Wir haben damals die ersten Schritte mit Hilfe der älteren Schüler und der Trainer gelernt.

Mein erstes gekentertes Boot… hatte ich bei Kenterübungen im ersten Ruderjahr. Bis dahin war ich nie gekentert. So richtig ist es das erste Mal dann ein Jahr später im Einer auf einem See passiert.

Meine erste Regatta… war die Langstrecke in Fürstenwalde. Da habe ich den Doppelvierer gesteuert. Im ersten Jahr war ich noch klein und schmächtig und wurde auch öfter als Steuermann eingesetzt. Das hat sich dann aber schnell geändert.

Mein erster Trainer… war Bernd Krauß. Bei ihm habe ich in den ersten zwei Jahren die Anfänge gelernt. Heute ist er in Rente.

Meine erste Medaille… habe ich auf den Landesmeisterschaften 2012 geholt. Das war Bronze im Einer.

Meine erste Position im Großboot… war auf der Vier beim Städtekampf 2015, da bin ich im Vereinsachter eingesprungen.

Mein erster Ruderpartner… beim Riemen war Niklas Hamann. Wir wurden im zweiten Junioren-B-Jahr im Zweier ohne zusammengesetzt. Das war für mich das erste Mal, dass ich Riemen durfte. Wir sind dann bei der DM gleich Zweiter geworden. Niklas hat mittlerweile leider aufgehört, wir stehen aber noch regelmäßig in Kontakt.

Meine erste Entwicklung… habe ich definitiv beim Übergang zu den A-Junioren gemacht, da habe ich vor allem physisch einen Sprung gemacht. Die Entwicklung habe ich dem Zusammenspiel von Peggy Delapré und Roland Köpke zu verdanken, die mich hintereinander trainiert haben.

24.01.2022 | von Felix Kannengießer

Mattes Schönherr in seinen Anfangszeiten…

…und Mattes Schönherr heute.

Termine

Weltcup in Posen/Polen (17.-19.06.2022)

Weltcup in Luzern/Schweiz (08.-10.07.2022)

European Championships in München (11.-13.08.2022)

Trainingslager in Völkermarkt/Österreich (15.-30.08.2022)

Weltmeisterschaften in Racice/Tschechien (18.-25.09.2022)

SH Netz Cup in Rendsburg (30.09.-02.10.2022)

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