„Guter Eindruck“ von Kinosaki

Im Interview erzählt Achter-Weltmeister Torben Johannesen, wie die ersten Tage im Olympia-Trainingslager verlaufen sind

Das Team Deutschland-Achter ist im Trainingslager in Kinosaki angekommen. Bis zum 16. Juli bereiten sich die Ruderer in der japanischen Ortschaft auf die Olympischen Spiele in Tokio vor, die ab dem 23. Juli beginnen. Wie die Reise verlaufen ist, wie die ersten Eindrücke vor Ort sind und wie das Training verläuft, verrät Achter-Weltmeister Torben Johannesen im Interview.

Wie ist die Reise verlaufen?

Johannesen: Wir sind jetzt vier Tage in Japan, zwei in Kinosaki. Es war eine lange Reise. Wir sind erst nach Tokio geflogen, dann mit dem Bus weiter, haben zwischendurch in einer Unterkunft übernachtet und waren anschließend nochmal 12 Stunden unterwegs, bis wir in Kinosaki angekommen sind. Hier wurden wir aber sehr herzlich empfangen. Die Menschen standen hier mit Deutschlandfahnen an den Straßen. So etwas habe ich noch nie gesehen, das war auf jeden Fall etwas Besonderes.

Wie ist es euch nach der Ankunft ergangen?

Johannesen: Insgesamt geht es uns allen gut, aber wir haben noch etwas mit dem Jetlag und den klimatischen Bedingungen zu kämpfen. Die hohe Luftfeuchtigkeit ist sehr drückend. Und mittags musst du versuchen, nicht zu schlafen, obwohl der Körper müde ist. Das ist eine Doppelbelastung. Der Körper muss sich erst einmal darauf einstellen. Deswegen sind wir auch etwas gedrosselt an die Sache herangegangen.

Wie waren die ersten Trainingseinheiten?

Johannesen: Wegen der Zeitumstellung und des Klimas war es anfangs anstrengender, aber es wird von Tag zu Tag besser. Wir versuchen jetzt, in unseren normalen Rhythmus zu finden und uns dann gezielt auf Olympia vorzubereiten.

Wie ist der erste Eindruck vor Ort?

Johannesen: Es ist ein guter Eindruck. Wir wohnen in einem sehr schönen Hotel, die Zimmer sind ziemlich traditionell eingerichtet, und wir haben hier zwei Etagen für uns. Das Essen ist auch gut, es ist etwas europäisch angehaucht. Die Menschen versuchen, wirklich alles für uns möglich zu machen. Auch das Ruderrevier ist absolut in Ordnung.

Olympia ist jetzt nur noch wenige Wochen entfernt. Was löst das bei dir aus?

Johannesen: Das löst vor allem Vorfreude aus. Wir freuen uns gigantisch, dass die Olympischen Spiele stattfinden können und sich unsere Mühen gelohnt haben.

04.07.2021 | Interview: Felix Kannengießer

Bei der Ankunft in Kinosaki wurde das Team Deutschland-Achter herzlich begrüßt.

Erste Eindrücke aus Kinosaki.

Torben Johannesen berichtet im Interview aus dem Trainingslager in Kinosaki.

Termine & ergebnisse

SH Netz Cup in Rendsburg:

Stadtwerke SH Ergo-Cup der internationalen Achter (500 Meter): 1. Polen 1:20,3 Min., 2. Deutschland-Achter 1:20,4, 3. Niederlande 1:21,8

Emil Frey Küstengarage Ruder-Sprint-Cup der Internationalen Achter (400 Meter), 1. Rennen: 1. Deutschland-Achter 1:01,52 Min., 2. Niederlande 1:02,32, 3. Polen 1:04,06; 2. Rennen: 1. Deutschland-Achter 1:05,65 Min., 2. Niederlande 1:06,82, 3. Polen 1:07,07

 

 

SH Netz Cup über 12,7 Kilometer: 1. Deutschland 21:12,4 Minuten, 2. Niederlande 21:52,1, 3. Polen 42:25,0.

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