Deutschland-Achter löst das Ticket fürs Finale

Platz zwei im Hoffnungslauf. Der Vierer ohne Steuermann steht im B-Finale.

Der zweite Tag beim Weltcup in Luzern galt beim Team Deutschland-Achter ganz der Qualifikation für die Finals am Sonntag. Der Deutschland-Achter konnte mit einem starken Rennen und Platz zwei im Hoffnungslauf das Ticket für das Finale (14.45 Uhr) lösen. Der Vierer ohne Steuermann tritt nach einem fünften Platz im Halbfinale den Weg ins B-Finale an (9.05 Uhr).

Mattes Schönherr, Wolf-Niclas Schröder, Marc Kammann, Olaf Roggensack, Torben Johannesen, Max John, Jasper Angl, Benedict Eggeling und Steuermann Jonas Wiesen bekamen es im Hoffnungslauf mit Kanada, Österreich, Rumänien und den Niederlanden zu tun. Nach einer etwas verhaltenen Startphase setzte sich der Deutschland-Achter auf den dritten Platz hinter den Niederlanden und den furios gestarteten Rumänen. Doch der Deutschland-Achter kämpfte sich heran und lieferte vor allem auf den zweiten 1000 Metern ein richtig starkes Rennen. Mit einem top Schlussspurt sicherte sich die Achter-Crew den zweiten Platz denkbar knapp hinter den Niederlanden.

„Der Start an sich war nicht schlecht, aber bis zur 500-Meter-Marke haben wir ein kleines bisschen zu viel kassiert, was uns am Ende dann gefehlt hat. Das mussten wir uns über die Strecke mühselig wieder holen. Aber eigentlich können wir noch schneller losfahren, das ist jetzt die Aufgabe für morgen. Das wird eine ganz andere Hausnummer werden, da müssen wir schauen, dass wir von Anfang an dabei sind“, sagte Bundestrainerin Sabine Tschäge. Die Ruderer sind hochmotiviert für das Finale, wie Schlagmann Mattes Schönherr verrät: „Wir haben uns mit den Holländern einen schönen Bord-an-Bord-Kampf erarbeitet. Hinten heraus war es stabil, aber noch nicht so ein Feuerwerk wie wir es in Varese hinbekommen haben. Das letzte Quäntchen hat noch gefehlt – und das ist es, was wir uns für das Finale vornehmen.“

Vierer im B-Finale

Der deutsche Vierer ohne Steuermann muss hingegen mit dem B-Finale vorlieb nehmen. Die Enttäuschung war Sönke Kruse, Malte Grossmann, Hannes Ocik und Jannik Metzger nach dem Rennen deutlich ins Gesicht geschrieben. Die Vierer-Crew hatte sich für das Halbfinale viel vorgenommen, doch der Plan ging nicht auf. Nach einem eigentlich guten Start hielt der Vierer das Tempo auf den ersten 500 Metern nicht und kam so nie richtig ins Rennen. Das Quartett probierte zwar alles, um noch einmal ranzukommen, am Ende reicht es aber nicht: Platz fünf vor Kanada und hinter Polen war das Resultat. Den Lauf gewann Australien vor Großbritannien II und den Niederlanden.

„Sie haben nicht das umgesetzt, was sie sich vorgenommen hatten. Auf der Strecke haben sie zwar alles Mögliche ausprobiert und nach Lösungen gesucht, aber nicht wirklich den Kern getroffen. Von der Platzierung ist es kein großes Drama, aber wie es abgelaufen ist, war nicht gut. Wir müssen uns das Rennen morgen besser einteilen“, analysierte Trainer Thomas Affeldt. Malte Grossmann sah es ähnlich: „Nach dem Start sind wir sehr schnell technisch auseinander gefallen und haben nicht die richtigen Mittel gefunden. Wir waren eigentlich sehr entschlossen, das Rennen von vorne weg mitzufahren, was uns leider nur mäßig gelungen ist. Wir müssen jetzt weiter hart arbeiten und morgen das B-Finale nutzen, um diese Punkte besser umzusetzen. Dazu müssen wir uns auf das fokussieren, was wir können.“

08.07.2023 | von Felix Kannengießer

Eindrücke vom Weltcup in Luzern, Tag zwei.

Fotos: Detlev Seyb

Ergebnisse

Für den Weltcup in Luzern, 2. Tag: 8. Juli 2023

Deutschland-Achter

Hoffnungslauf: 

1. Niederlande 5:29:91; 2. Deutschland-Achter (Mattes Schönherr, Wolf-Niclas Schröder, Marc Kammann, Olaf Roggensack, Torben Johannesen, Max John, Jasper Angl, Benedict Eggeling, Steuermann Jonas Wiesen) 5:30:04; 3. Rumänien 5:32:83; 4. Kanada 5:34:47; 5. Österreich 5:35:12.

Vierer ohne Steuermann

Halbfinale: 1. Australien 6:02:22; 2. Großbritannien II 6:04:33; 3. Niederlande 6:06:17; 4. Polen 6:11:29; 5. Deutschland (Sönke Kruse, Malte Großmann, Hannes Ocik, Jannik Metzger) 6:17:21; 6. Kanada 6:17:75.

 

 

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