Perfekte Betreuung für das gesamte Team

Ein Mediziner-Trio und Bootsmeister unterstützt die Sportler rund um die Uhr. Sie freuen sich auf „unvergessliche Gänsehautmomente“.

Das Betreuerteam der Ruderflotte bei den Olympischen Spielen in Tokio ist klein, aber erlesen. Die medizinische Abteilung besteht aus dem Mannschaftsarzt Thomas Hoffmann und den beiden Physiotherapeuten Marco Bührer und Hanna Simons. Und natürlich darf auch Markus Schmitz als Bootsmeister bei dieser bedeutenden Regatta nicht fehlen.

Das Mediziner-Trio, das schon mit im Trainingslager in Kinosaki war, hat alle Hand voll zu tun, um die insgesamt 27 Sportler bestens zu unterstützen. „Wir behandeln Funktionsstörungen und Überlastungserscheiningen mit manualtherapeutischen und osteopathischen Maßnahmen. Wir versuchen auch, das Team im Mental-Coaching so gut es geht zu unterstützen“, sagt Marco Bührer, der schon in Rio dabei war. An Strecke liegt der Fokus darauf, die Regeneration nach den bei diesen Temperaturen sehr anstrengenden Rennen zu fördern. „Wir versorgen die Sportler umgehend mit Kühwesten, Eis-Handtüchern, kalten Getränken und Energieriegeln, um der Überhitzung entgegenzuwirken. Wir beobachten den Kreislauf der Athleten und ob alle stabil sind. Falls es Probleme gibt, führen wir schnell kreislaufstabilisierende Maßnahmen durch“, erklärte Thomas Hoffmann, für den es die dritten Spiele als betreuender Arzt sind.

Die beiden Physiotherapeuten sind mit den Sportlern im Olympischen Dorf eingezogen, schließlich muss die Behandlung rund um die Uhr gewährleistet sein. „Im Dorf gefällt es mir super. Klar sind die Zimmer minimalistisch eingerichtet, aber wir haben genug Platz unsere Behandlungsbänke aufzustellen. Ich finde es spannend, andere Sportarten und Athleten im Dorf und beim Training zu beobachten – hier kann man sich noch einiges abschauen“, meint Hanna Simons.

„Alles in bester Ordnung“

Seit viereinhalb Wochen ist Bootsmeister Markus Schmitz schon in Japan. Er hat die Boote im Trainingslager in Kinosaki in Empfang genommen, den Transport an die Olympiastrecke in Tokio organisiert und sorgt jetzt auch während der Regattawoche auf dem Bootsplatz dafür, dass das Material der deutschen Ruderflotte in Schuss ist. „Bislang ist nichts Besonderes passiert, wird hatten keine größeren Schäden. Alles ist in bester Ordnung“, sagt Schmitz, der sich mit seinem Arbeitsplatz angefreundet hat: „Das ist eine sehr schöne Anlage hier. Die Infrastruktur ist klasse, hier könnte gerne in nächster Zeit noch einmal eine Ruder-Regatta, etwa ein Weltcup, stattfinden. Ich würde gerne wiederkommen.“

Das ist Zukunftsmusik, zunächst stehen ja noch ein paar Rennen an. Und da freut sich das Betreuerteam natürlich ganz besonders auf die Finalläufe, den der Deutschland-Achter ja bereits erreicht hat. „Die Politur fürs Finale habe ich griffbereit, aber auch sonst werde ich kurz vor dem Ablegen alles am Boot noch einmal genauestens überprüfen“, sagt Schmitz und auch die medizinische Abteilung drückt den Sportlern alle Daumen: „Die Vorfreude ist im gesamten deutschen Team sehr groß. Wir freuen uns auf unvergessliche Gänsehautmomente. Immer in der Hoffnung, dass alle am Ende zufrieden mit ihrer Leistung sind und gesund bleiben“, so der gemeinsame Tenor.

26.07.2021 | von Carsten Oberhagemann

Das Mediziner-Trio unterstützt die Sportler auf vielfältige Art: Die beiden Physiotherapeuten Marco Bührer und Hanna Simons sowie Mannschaftarzt Dr. Thomas Hoffmann.

Bootsmeister Markus Schmitz gefällt sein aktueller Arbeitsplatz an der Regattastrecke Sea Forest Waterway.

Termine & ergebnisse

SH Netz Cup in Rendsburg:

Stadtwerke SH Ergo-Cup der internationalen Achter (500 Meter): 1. Polen 1:20,3 Min., 2. Deutschland-Achter 1:20,4, 3. Niederlande 1:21,8

Emil Frey Küstengarage Ruder-Sprint-Cup der Internationalen Achter (400 Meter), 1. Rennen: 1. Deutschland-Achter 1:01,52 Min., 2. Niederlande 1:02,32, 3. Polen 1:04,06; 2. Rennen: 1. Deutschland-Achter 1:05,65 Min., 2. Niederlande 1:06,82, 3. Polen 1:07,07

 

 

SH Netz Cup über 12,7 Kilometer: 1. Deutschland 21:12,4 Minuten, 2. Niederlande 21:52,1, 3. Polen 42:25,0.

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